Nizza wird oft als „die Königin der Côte d’Azur“ bezeichnet, und wenn du einmal dort warst, verstehst du auch warum. Es ist eine wunderschöne Stadt, malerisch an einer natürlichen Bucht gelegen, die du schon bewundern kannst, wenn dein Flugzeug zur Landung auf dem Flughafen ansetzt. Nizza hat eine wunderschöne Altstadt, interessante Museen, schöne Plätze, gemütliche Bars, Restaurants und Straßencafés, einen herrlichen Strand und nicht zu vergessen die legendäre Promenade des Anglais entlang des azurblauen Mittelmeers. Du kannst problemlos ein paar Tage in der Stadt verbringen, und für die Sehenswürdigkeiten in Nizza selbst oder direkt daneben (Villefranche-sur-Mer) brauchst du keinen Mietwagen.
Anders sieht es aus, wenn du die Umgebung erkunden möchtest. Dafür ist ein Mietwagen ideal. Nizza liegt super zentral in Bezug auf die tollsten Attraktionen und schönsten Sehenswürdigkeiten im Südosten Frankreichs. Es ist also ein idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Miete ein Auto in Nizza und lass dich von unserer Beschreibung der besten Tagesausflüge zu den Must-See-Orten und Aktivitäten an der Côte d’Azur inspirieren!
Die Mittelmeerküste übt eine große Anziehungskraft auf die Reichen dieser Welt aus, und das gilt auch für Saint-Jean-Cap-Ferrat. Diese Halbinsel östlich von Nizza liegt relativ abgeschieden und bietet wunderschöne Natur, darunter auch schöne Strände. Viele Touristen kommen vor allem zum Schwimmen auf die Halbinsel, aber auf Cap Ferrat gibt es noch mehr zu erleben.
Zunächst zu den Stränden. Der beliebteste Strand ist die Plage Paloma östlich des Städtchens Saint-Jean. Er ist recht klein und ein Teil des Strandes ist privat, daher kann es schwierig sein, dort einen freien Platz zu finden. Außerdem sind die Möglichkeiten, deinen Mietwagen in der Nähe zu parken, begrenzt. Mehr Parkplätze gibt es an der Plage de Passable auf der Westseite der Halbinsel. Auch hier ist ein Teil privat, aber es bleibt genug Platz für den öffentlichen Bereich. Von diesem Strand aus hast du einen schönen Blick auf den Hafen von Villefranche-sur-Mer, besonders bei Sonnenuntergang. Einer der größten Strände ist der familienfreundliche „Plage Cros Deï Pin“, auch „Hafenstrand“ genannt, da er direkt neben dem Yachthafen von Saint-Jean liegt.
Auf der Landzunge zum Cap Ferrat steht eine Traumvilla, die von Baronin Béatrice Ephrussi de Rothschild erbaut wurde. Die prächtige Innenausstattung dieser Villa Ephrussi ist beeindruckend, und die sorgfältig angelegten Gärten rundherum sind ein wahres Meisterwerk der Landschaftsarchitektur mit einer Vielzahl wunderschöner Bäume, farbenfroher Blumenbeete und Wasserspielen. Sie sind in verschiedene Stilrichtungen unterteilt: französischer Garten, spanischer Garten, florentinischer Garten, japanischer Garten, provenzalischer Garten, Steingarten, exotischer Garten und Rosengarten.
Vom Dorfplatz am Hafen in Saint-Jean aus beginnt ein Wanderweg über die Landzunge La Pointe de Saint-Hospice. Du wanderst auf Pfaden direkt an der Küste entlang und genießt dabei einen herrlichen Blick auf die Strände, Pinienwälder und schroffe Felsen. Am äußersten Zipfel der Landzunge kannst du zur Chapelle de Saint-Hospice hinaufsteigen, neben der eine elf Meter hohe Bronzestatue der Maria steht. Geh zurück entlang der Südküste und den Kalksteinfelsen der Pointe du Colombier. Am Ende der Wanderroute kannst du am kleinen Plage des Fossettes oder am größeren Plage de la Fosse ein erfrischendes Bad nehmen.
Über die Autobahn A8 bist du in einer Stunde in Grasse, aber es macht viel mehr Spaß, mit deinem Mietwagen über die D7 (Route de la Colle-sur-Loup) und die D2085 durch die hügelige Landschaft Südfrankreichs zu fahren. Rund um die Altstadt gibt es mehrere Tiefgaragen, unter anderem ganz in der Nähe des Musée International de la Parfumerie. Wusstest du, dass die Parfümherstellung einst begann, um unangenehme Gerüche zu überdecken? Bis ins 18. Jahrhundert war Grasse ein Zentrum der Lederverarbeitung, und jeder, der schon mal in der Nähe einer Gerberei war, weiß, dass die furchtbar stinken. Im Museum verfolgst du die Geschichte der herrlichen Düfte seit der Antike. Such dir eine der drei Parfümerien in Grasse aus und nimm an einem Workshop teil, um dein eigenes Parfüm herzustellen (naja, eigentlich stellst du ein Eau de Toilette her).
Grasse hat eine schöne mittelalterliche Altstadt, durch deren enge Gassen du gemütlich schlendern kannst. Von außen sieht die Kathedrale Notre-Dame du Puy nicht besonders aus, aber das Innere ist wunderschön und beherbergt unter anderem drei Werke des flämischen Malers Peter Paul Rubens. Zwischen 11 Uhr morgens und 15 Uhr kann es in Grasse ziemlich voll mit Reisegruppen sein, davor und danach ist die Atmosphäre in der Altstadt viel ruhiger und authentischer.
Etwa zwei Autostunden nördlich von Grasse liegt die mittelalterliche Festungsstadt Entrevaux. Folge der wunderschönen Strecke über die D5, quer durch den Parc naturel des Préalpes d’Azur. Diese kurvenreiche Straße ist bei Radfahrern sehr beliebt, achte also auf Radfahrer, besonders wenn sie mit hoher Geschwindigkeit bergab fahren. Entrevaux gehört zu den „Les Plus Beaux Villages de France“ und liegt, vom Süden aus gesehen, auf der anderen Seite des Flusses Var. Parke deinen Mietwagen auf dieser Seite des Flusses und spaziere durch die beeindruckende Porte Royale und über eine steinerne Bogenbrücke in die Stadt hinein. Ganz in der Nähe der gotischen Kathedrale gelangst du über die Zugbrücke der Porte d’Italie zur Zitadelle, die im 17. Jahrhundert vom berühmten Militärarchitekten Vauban auf der Hügelkuppe erbaut wurde. Von dort hast du einen tollen Blick auf die Altstadt und das Var-Tal.
So klein die Stadt auch ist, sie hat einen eigenen Bahnhof, an dem der kleine Zug „Train des Pignes“ (von Nizza nach Digne-les-Bains) hält. An manchen Tagen fährt ein historischer Zug auf einer kürzeren Strecke. Stell deinen Mietwagen kurz beiseite und mach eine Reise in die Vergangenheit!
Auf Englisch heißt es „the journey is the destination“, und das gilt ganz sicher für die Strecke zum Fürstentum Monaco. Diese Stadt voller Glanz und Glamour mag zwar das ultimative Reiseziel sein, aber der Weg dorthin ist schon ein Erlebnis für sich! Für die Fahrt nach Monaco hast du gleich drei Möglichkeiten, einer sogenannten Corniche zu folgen – jede mit einem anderen Ausblick auf die Berge und die Küste. Die höchste Route – die Grande Corniche – folgt der alten Römerstraße Via Julia Augusta. Den Bergpass Col d’Èze beim gleichnamigen Dorf kennst du vielleicht aus dem James-Bond-Film „GoldenEye“. Mach dich bereit für eine spektakuläre Fahrt mit atemberaubenden Ausblicken auf die Küste unter dir. Die tiefer gelegene und breitere Moyenne Corniche führt durch Èze und andere Bergdörfer fast bis zur italienischen Grenze. Und schließlich gibt es noch die Küstenstraße Corniche Inférieure, die an allen Badeorten vorbeiführt, bevor du am mit Luxusyachten gefüllten Hafen von Monaco vorbei ins Zentrum von Monte Carlo fährst. Obwohl Monaco ein eigenständiges Land ist (das zweitkleinste Land der Welt), gibt es keine Grenzkontrollen und du kannst problemlos mit deinem Mietwagen dorthin fahren. Sag dem Autovermieter aber sicherheitshalber Bescheid, dass du die Grenze überquerst.
Auf den ersten Blick scheint Monaco vor allem aus großen Gebäuden mit teuren Wohnungen zu bestehen. Dennoch ist ein Teil der Altstadt in den engen Gassen südlich des Hafens erhalten geblieben. Dieses Viertel, Le Rocher, liegt am Fuße des Fürstenpalasts. Der Palast ist von Ende März bis Mitte Oktober für Besucher geöffnet. Von der „Terrasse du Palais“ aus hast du einen wunderschönen Blick über die Stadt und den Hafen. Einen noch schöneren Ausblick hast du in La Turbie auf einem Hügel etwas außerhalb von Monaco. Du erkennst den Ort an den toskanischen Säulen der Überreste der Trophée d’Auguste. Die Römer errichteten sie zu Ehren von Kaiser Augustus, nachdem dieser die Bergstämme in den Alpen besiegt hatte. La Turbie hat mit seinen schmalen, gepflasterten Gassen einen ausgeprägten mittelalterlichen Charme.
Autoliebhaber sollten sich in Monaco die beeindruckende Sammlung klassischer Autos von Prinz Rainier III. nicht entgehen lassen. Neben den über hundert ausgestellten Fahrzeugen, darunter einige legendäre Rennwagen, zeigt das Museum Fotos und Videos über die Nutzung dieser Autos.
Viele der Sehenswürdigkeiten rund um Nizza sind relativ klein, was bedeutet, dass du nicht einen ganzen Tag brauchst, um sie zu besichtigen. So kannst du die drei Städtchen Menton, Roquebrune und Èze problemlos in einem Tagesausflug kombinieren. Sie gehören zu den schönsten Orten an der französischen Riviera.
Fahre zunächst nach Menton, das von Nizza aus am weitesten entfernt ist (etwa dreißig Kilometer). Über die mautpflichtige A8 dauert das weniger als eine halbe Stunde, schöner ist aber die Route über die D2564 und D6007, die allerdings etwa doppelt so lange dauert. Parke deinen Mietwagen in der großen Tiefgarage „Vieille Ville-Sablettes“ am alten Hafen. Mit seinen fröhlich bunten Häusern ist Menton eine einzigartige Stadt an der Côte d’Azur, direkt an der Grenze zu Italien. Man sieht vor allem viele Gelbtöne, was mit dem Zitronenanbau zu tun hat, dessen Zentrum Menton schon seit Jahrhunderten ist. Die Zitronen, die dort wachsen, sind etwas Besonderes, ihr Geschmack ist etwas intensiver. Natürlich musst du den berühmten Zitronenkuchen von Menton probieren, und du kannst dort viele andere Produkte kaufen, in denen Zitrone verarbeitet ist: von Marmelade über Zitronenlikör bis hin zu Kosmetik. Jedes Jahr im Februar zieht die Stadt alle Register für die „Fête du Citron“, einen zweiwöchigen Karneval mit unter anderem großen Festwagen, die aus Zitronen gebaut sind. Das relativ kleine historische Zentrum von Menton stellt deine Ausdauer allerdings auf die Probe, denn die Gassen und Treppen können ziemlich steil sein, wie zum Beispiel „les escaliers“. Diese geometrischen Treppen führen zur Basilika Saint-Michel Archange mit ihren prächtigen Deckenmalereien.
Auf einem Hügel zwischen Menton und Monaco liegt das historische Roquebrune, in einer Landschaft, die von schlanken Zypressen und schimmernden, silbergrünen Olivenbäumen geprägt ist. Auch dieses Dorf ist voller Geschichte und mediterranem Charme. Erklimme die jahrhundertealten Steintreppen und genieße vom Château de Roquebrune-Cap-Martin aus dem 10. Jahrhundert – einer der ältesten Burgen Frankreichs – den endlosen Blick über das Mittelmeer. Schlendere zurück durch die verwinkelten Gassen, um den zweitausend Jahre alten Olivenbaum zu bewundern, der noch immer jedes Jahr Früchte trägt. An der Nordseite des alten Dorfes gibt es ein Parkhaus, in dem du deinen Mietwagen abstellen kannst, aber Achtung: Es gibt zwei Eingänge – einen für die Privatgarage und einen für den öffentlichen Bereich.
Das beliebteste Dorf an der Côte d’Azur ist Èze, und deshalb solltest du am besten ganz früh da sein (vor 10:00 Uhr), bevor die Busse mit den Touristengruppen ankommen. Das ist natürlich nicht machbar, wenn du erst nach Menton gefahren bist und dann langsam zurück nach Nizza fährst. In diesem Fall kannst du Èze am Abend besuchen, wenn die meisten Tagesausflügler schon wieder weg sind. Noch besser ist es, in Èze zu übernachten, damit du die Schönheit des Dorfes sowohl abends als auch früh am Morgen genießen kannst. Der Nachteil ist, dass eine Unterkunft in Èze ziemlich teuer ist. Vermeide auf jeden Fall einen Besuch mitten am Tag im Sommer, es sei denn, du liebst es, dich mit Horden anderer Touristen durch die engen Gassen zu drängen.
Soll man Èze dann lieber auslassen? Nein, auf keinen Fall, denn es ist gerade deshalb so beliebt, weil es ein unglaublich schönes mittelalterliches Dorf ist, hoch über der Côte d’Azur gelegen, wie eine Art Adlernest. Treppen und Gassen führen in alle Richtungen, aber du wirst dich dort kaum verlaufen, denn Èze ist nicht groß. Es gibt verschiedene schöne Ausblicke, aber die schönste Aussicht auf die Küste hast du vom botanischen Garten „Le Jardin Exotique“ aus. Du musst zwar viele Treppen steigen, aber die Aussicht, die Skulpturen und die verschiedenen Pflanzenarten machen einen Besuch auf jeden Fall lohnenswert. An der Nordseite des Dorfes gibt es eine große Tiefgarage, „Géneral de Gaulle“. Sollte diese wider Erwarten voll sein, kannst du den Mietwagen auf dem Parkplatz „Èze Nord“ entlang der M46 (Boulevard du Maréchal Leclerc) abstellen und in einer Viertelstunde zu Fuß in die Altstadt laufen oder einen Shuttlebus nehmen.
Die oben beschriebene Route ist schön, aber es kann dort ziemlich voll sein, vor allem im beliebten Èze. Nördlich von Nizza liegen zwei weitere hübsche Städtchen, die weniger besucht sind. Fahre mit deinem Mietwagen über die M114 in etwa zwanzig Minuten nach Falicon, das hoch auf einem Hügel liegt, umgeben von Feigen- und Olivenbäumen. Du kannst deinen Mietwagen außerhalb der Festungsmauern parken und das Burgstädtchen zu Fuß erkunden. Wie der Name schon sagt, hast du von der Place Bellevue aus einen tollen Blick über Nizza und die Mittelmeerküste.
Eine traumhaft schöne Strecke führt durch die Hügel von Falicon nach Carros. Überquere bei La Manda den Var und fahre noch eine Viertelstunde weiter nach Norden. Auch in Carros kannst du den Mietwagen am Rande des Städtchens kostenlos an der Place du Puy parken. An malerischen Orten mangelt es in diesem Teil Frankreichs nicht, aber Carros ist das Juwel der Region Alpes-Maritimes. Es ist ein atemberaubend schönes mittelalterliches Städtchen, dessen Highlight das Château de Carros ist. Bewundere nicht nur das Schloss, sondern auch das dort untergebrachte Museum für zeitgenössische Kunst (CIAC), das kostenlos zugänglich ist. Die Aussicht von Carros ist wieder einmal außergewöhnlich: Du blickst über die Ebene des Var, vom Meer bis zu den Gipfeln der Alpen. Außerdem gibt es in Carros ein kleines Freilufttheater, in dem im Sommer regelmäßig Vorstellungen stattfinden.
Ein weiteres hochgelegenes Dorf ist Saorge, etwa sechzig Kilometer nordöstlich von Nizza. Es ist unmöglich, mit dem Auto durch die engen Gassen zu fahren, daher musst du am Ortseingang parken. Beachte, dass die kleinen Straßen, die zum Dorf führen, ebenfalls relativ schmal und sehr kurvenreich sind. Saorge liegt im weitläufigen Nationalpark Mercantour, wo du unglaublich viele Möglichkeiten hast, die raue Natur zu genießen. Direkt südlich von Saorge findest du den versteckten Badesee „Bain du Sémite“, wo du im klaren, aber ziemlich kalten Flusswasser baden kannst. Noch weiter südlich, in Breil-sur-Roya, kannst du in aufblasbaren Ein- oder Zweierbooten durch die Gorges de la Roya raften. Fahre mit deinem Mietwagen von Saorge aus nach Norden, dann gelangst du zum Abenteuerpark „Accro des Merveilles“ mit nicht weniger als elf Kletter-, Kletter- und Seilrutschenparcours durch die Wälder.
In einem anderen Teil des Nationalparks, bei Saint-Martin-Vésubie, wurden rund um den Lac de Trécolpas wunderschöne Wanderwege angelegt. Die gut gepflegten Wege sind perfekt für alle Niveaus, vom Anfänger bis zum erfahrenen Wanderer. Du wirst beeindruckt sein von den Spiegelungen der Berggipfel im türkisfarbenen Wasser, während es ohrenbetäubend still ist – abgesehen vom Gesang der Vögel.
Antibes ist vor allem für die Strände in der Stadt selbst und im Badeort Juan-les-Pins bekannt, aber es gibt noch mehr zu entdecken. So sind beispielsweise Teile der alten römischen Stadtmauer zu sehen. Der am besten erhaltene Abschnitt ist die „Porte de l’Orme“ mit dem daneben liegenden Turm „Le Tourraque“ an der gleichnamigen Straße. Ein Spaziergang über die Stadtmauern auf der Meerseite (Promenade de l’Amiral de Grasse) bietet einen herrlichen Panoramablick.
Ganz in der Nähe von Port Vauban, dem großen Yachthafen von Antibes (wo Superyachten mit einer Länge von bis zu 160 Metern anlegen können!), steht das Wahrzeichen der Stadt, Le Fort Carré. Die sternförmige Festung wurde im 16. Jahrhundert erbaut, um Angriffen des benachbarten Herzogtums Savoyen standzuhalten. Im Sommer finden abends oft Open-Air-Konzerte statt, bei denen du nicht nur die Musik genießen kannst, sondern auch das beleuchtete Antibes bei Einbruch der Dunkelheit.
Die Strände Plage de la Gravette (beim Yachthafen), Plage du Ponteil und Plage de la Salis haben alle feinen Sand, was eine angenehme Abwechslung zu den vielen Kiesstränden an der Côte d’Azur darstellt. Der Nachteil ist, dass sie, vor allem im Hochsommer, besonders überfüllt sein können. Auch Juan-les-Pins hat einen schönen, aber stark frequentierten Sandstrand. Wenn du dem Trubel entfliehen möchtest, besuche den wunderschönen botanischen Garten der Villa Thuret – eine wahre Oase der Ruhe!
La Route des Peintres (Malerroute) ist ein etwa zweistündiger Spaziergang entlang der Orte, an denen sich Maler inspirieren ließen, um Antibes festzuhalten. Du kommst an Staffeleien mit Reproduktionen von Gemälden und kurzen Erläuterungen vorbei. Du siehst, wo Monet, Picasso, Peynet und Boudin gearbeitet haben. Neben der Kathedrale, im ehemaligen Bischofspalast, befindet sich das Picasso-Museum mit Gemälden, Skulpturen, dekorativer Kunst und Keramik.
Entlang der gesamten Côte d’Azur ließen sich Künstler vom überwältigenden Licht inspirieren, darunter Picasso, Bonnard, Matisse, Chagall und Renoir. Sie waren hingerissen von der Schönheit der Landschaften, dem milden Klima und dem unvergleichlichen Licht, das die Küste und das Hinterland überflutete. In Nizza, Cagnes-sur-Mer, Vence, Biot, Antibes, Cannes, Grasse und Saint-Tropez findest du Staffeleien mit Reproduktionen von Gemälden, die genau an diesen Orten entstanden sind. Die romanische Kapelle des Château de Vallauris ist mit zwei Fresken von Picasso geschmückt: „Krieg und Frieden “ und „Die vier Teile der Welt“.
Das Hotel-Restaurant „La Colombe d’Or“ in Saint-Paul-de-Vence verfügt über eine einzigartige Sammlung berühmter Maler, die oft mit ihren Werken für einen Aufenthalt oder ein Abendessen bezahlten. Unter anderem war Marc Chagall oft dort zu Gast; er lebte und arbeitete zwanzig Jahre lang in Saint-Paul-de-Vence und wurde dort auch beigesetzt. Mehrere seiner Werke kannst du in der Fondation Maeght bewundern, darunter ein Mosaik am Eingang. In diesem Museum sind auch moderne Kunstwerke anderer Künstler zu sehen, wie zum Beispiel Skulpturen von Joan Miró im Garten.
Das von einer Stadtmauer umgebene Saint-Paul-de-Vence ist eine der ältesten mittelalterlichen Städte in diesem Teil Frankreichs und verfügt über ein wunderschönes historisches Zentrum, in dem es von Kunstgalerien nur so wimmelt. Auf der Suche nach einem abgeschiedenen Ort zum Schwimmen? Dann fahr mit deinem Mietwagen über die M2 nach Norden, bieg rechts in den Chemin du Riou ein und park am Ende der befestigten Straße. Steig dann zu Fuß hinunter zur Schlucht. Kletter ein Stück weiter hinauf und du gelangst zu einem großen Wasserfall, der in ein fantastisches natürliches Schwimmbecken mündet.
Wenn du in Nizza ein Auto gemietet hast, kannst du eine wunderschöne Tour entlang der schroffen Felsen des Esterel-Massivs unternehmen. Es ist einer der schönsten Abschnitte der Côte d’Azur, wo die Natur dominiert und du vollkommen zur Ruhe kommst. Fahre mit deinem Mietwagen von Nizza aus nach Westen, und gleich hinter Mandelieu-la-Napoule beginnt die Corniche de l’Esterel, auch Corniche d’Or (Goldene Straße) genannt. Bis nach Fréjus wirst du von dem wunderschönen Kontrast zwischen den rötlichen Bergen, den grünen Kiefern und Eukalyptusbäumen und dem azurblauen Meer begeistert sein. Die Farbe der Berge ändert sich je nach Tageszeit und Sonnenstand: von Terrakotta über Orange bis hin zu Feuerrot. Offiziell ist die Strecke (ein Teil der D559) nur vierzig Kilometer lang, aber glaub bloß nicht, dass du die „im Handumdrehen“ hinter dich bringst. Es gibt so viel Schönes zu sehen, dass du oft anhalten möchtest. Und parke deinen Mietwagen in Saint-Raphaël am Straßenrand, um eine Wanderung oder Radtour durch das Massif de l’Esterel zu unternehmen.
Die gleiche Strecke entlang der Küste in umgekehrter Richtung zu fahren, ist keine Strafe, aber du kannst dich auch dafür entscheiden, über die DN7 (Route de Cols) zurück nach Nizza zu fahren. Eine fantastisch schöne Straße durch dicht bewaldete Hügel.
Auf dem größten Teil der A8 entlang der Südküste wird Maut erhoben. Es gibt übrigens genügend Möglichkeiten, mautfreie Routen zu wählen und die A8 zu meiden. Außerdem musst du auf einigen Abschnitten dieser Autobahn keine Maut zahlen, wenn es kaum Alternativen gibt, wie zum Beispiel auf dem Stück bei der Brücke über den Var zwischen Saint-Isidore und Cagnes-sur-Mer. Auch auf der A50 (Toulon – Marseille) und auf der A51, von Meyrargues in Richtung Norden, musst du Maut zahlen.
Oben haben wir die schönsten Tagesausflüge ab Nizza beschrieben, aber du kannst die Stadt auch als Ausgangspunkt für eine längere Reise nutzen und deinen Mietwagen woanders wieder abgeben. Das nennt man Einwegmiete und lässt sich ganz einfach organisieren. Gib in unserem Suchformular an, wo du das Auto abholen und abgeben möchtest, und wir zeigen dir automatisch die Mietwagen an, bei denen das möglich ist. Dafür fällt allerdings ein kleiner Aufpreis an, der in unserer Kostenübersicht als „Einwegaufpreis“ aufgeführt ist.
Beliebte One-Way-Ziele ab Nizza sind Marseille und Montpellier. Oder wie wäre es mit einer Kombination aus einigen der oben genannten Tagesausflüge und einem Roadtrip nach Grenoble über die Route Napoléon? Diese Straße folgt dem Marsch, den Napoleon Bonaparte unternahm, als er 1815 aus dem Exil auf der Insel Elba zurückkehrte. Heute ist sie eine der schönsten Autorouten in Südfrankreich. Die Strecke ist 328 Kilometer lang und beginnt in Golfe-Juan an der Küste, etwa dreißig Kilometer südwestlich von Nizza. Fahr mit deinem Mietwagen von Nizza aus nicht ganz bis zu diesem offiziellen Startpunkt, sondern nimm kurz hinter dem Flughafen die malerische D2085.
Hinter Grasse fährst du auf der wunderschönen D6085 durch den Parc Naturel des Préalpes d’Azur. Unterwegs gibt es verschiedene Orte, die zu einem Zwischenstopp einladen. Zum Beispiel in Castellane, das von einem 184 Meter hohen Kalksteinfelsen überragt wird. Das Dorf ist das Tor zu den tiefen Gorges du Verdon, einer spektakulär schönen Schlucht zwischen dem Var und den Hautes-Alpes. Das smaragdgrüne Wasser glitzert zwischen steilen Felswänden. Dort kannst du wunderbar paddeln oder Tretboot fahren. Entspannen kannst du dich im Kurort Digne-les-Bains, wo Napoleon im Château de Malijai übernachtete. Kurz hinter Gap liegt der Col Bayard (1246 m), der höchste Punkt der offiziellen Route, aber wenn du Haarnadelkurven magst, solltest du hier kurz von der Route abweichen. Die Straße zum Col de Gleize hat eine durchschnittliche Steigung von gut neun Prozent und zählt elf Haarnadelkurven. Auf dem Gipfel (1.691 m) gibt es einen Parkplatz mit Picknicktischen und Grillplätzen – perfekt für ein Mittagessen mit herrlicher Aussicht! Am Endziel Grenoble ist die Bastille ein buchstäblicher Höhepunkt. Eine Seilbahn mit kugelförmigen Gondeln – „Bulles“ – bringt dich zu dieser ehemaligen Festung, die 264 Meter über der Stadt thront.
Es gibt zwar durchaus Möglichkeiten, von der Stadt aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten rund um Nizza zu fahren, dennoch empfehlen wir dir, ein Auto zu mieten. Zum einen bist du dann nicht von den festen Abfahrtszeiten von Bussen und Zügen abhängig. Außerdem verkehren die öffentlichen Verkehrsmittel in Frankreich samstags und sonntags weniger häufig. Noch wichtiger ist, dass du überall anhalten kannst, wo du willst. Und genau das wirst du oft tun, wenn du in der Provence mit einem Mietwagen unterwegs bist. Überall gibt es schöne Ecken, nette Restaurants und andere Gründe, kurz anzuhalten. Wie du oben lesen konntest, gibt es in der Provence viele steile Straßen. Wähle also keinen Mietwagen mit einem zu schwachen Motor, wenn du ins Hinterland fahren willst.
Welche Versicherung sollte ich wählen und was hat es mit der Kaution auf sich? Lesen Sie unsere Artikel mit nützlichen Informationen und Tipps, um sicherzustellen, dass Sie sich für den richtigen Mietwagen entscheiden.