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3. August 2026

Auto mieten auf Bonaire: Entdecke die Insel mit einem Mietwagen

Warum fast jeder Tourist auf Bonaire ein Auto mietet

Bonaire ist ein ideales Reiseziel, das man am besten mit einem Mietwagen erkunden kann. Die Insel ist überschaubar, aber die Entfernungen sind zu groß, um alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen. Wer wirklich das Beste aus seinem Urlaub machen will, entscheidet sich deshalb für einen Mietwagen auf Bonaire. Vor allem für Taucher und Schnorchler ist ein Mietwagen unverzichtbar: Du kannst deine Tauchausrüstung einfach mitnehmen und erreichst mühelos die schönsten Tauch- und Schnorchelplätze, die oft nur mit dem Auto erreichbar sind.

Mit einem Mietwagen auf Bonaire genießt du maximale Freiheit und entdeckst in deinem eigenen Tempo unberührte Natur, farbenfrohe Dörfer und einsame Strände. Von den Salzpfannen im Süden bis zum Washington Slagbaai-Nationalpark im Norden: Alles liegt in Reichweite. In diesem Artikel erfährst du, was du alles sehen und unternehmen kannst, wenn du auf Bonaire ein Auto mietest.

Kralendijk

Das Gouverneurshaus bei Fort Oranje in Kralendijk, Bonaire.
Das Gouverneurshaus bei Fort Oranje in Kralendijk, Bonaire.

In der farbenfrohen Hauptstadt von Bonaire solltest du den Mietwagen am besten kurz stehen lassen, um einen Spaziergang zu machen. Du kannst deinen Mietwagen oft rund um die Plaza Wilhelmina, dem Herzen von Kralendijk, parken. Dort kann es allerdings sehr voll sein, wenn gerade ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat.

An der Südseite dieses kleinen Platzes steht das älteste Gebäude von Bonaire, Fort Oranje. Niederländische Kolonisten bauten es im 17. Jahrhundert, doch der markante Leuchtturm wurde erst im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Die dort aufgestellten Kanonen haben übrigens nie einen Schuss abgefeuert, außer Salutschüssen.

Kralendijk hat zwei Museen. Im Terramar-Museum begibst du dich auf eine Zeitreise, um die Geschichte von Bonaire und dem Rest der Karibik auf verschiedene Weise zu erleben: wunderschöne historische Exponate, faszinierende Geschichten und tolle interaktive Erlebnisse. Das Naturkundemuseum ist in einem ehemaligen Plantagenbesitzerhaus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Das Museum widmet sich nicht nur der Flora und Fauna von Bonaire, sondern zeigt auch alte Werkzeuge, historische indianische Gegenstände, besondere Muscheln und Strandfunde.

Die pastellfarbenen Häuser an der Einkaufsstraße Kaya Grandi in Kralendijk, Bonaire.
Die pastellfarbenen Häuser an der Einkaufsstraße Kaya Grandi in Kralendijk, Bonaire.

Abends lässt es sich wunderbar am Ufer von Kralendijk entlangschlendern, mit Blick auf das azurblaue Meer und die riesigen Kreuzfahrtschiffe, die an den beiden Anlegestellen vor Anker liegen. An der Promenade, die offiziell „Kaya Craane“ heißt, gibt es verschiedene Cafés und Restaurants, oft mit überdachter Terrasse.

Der Name der Hauptstadt leitet sich von dem dort aufgeschütteten Deich ab, der aus totem Korallenmaterial besteht. Wusstest du, dass die Einheimischen Kralendijk meistens „Playa“ („Strand“) nennen? Das war der Name des Dorfes, das heute das Zentrum der Stadt bildet. Die Einwohner beziehen sich also nicht auf den nächstgelegenen Strand, sondern auf die Hauptstadt!

Salzpfannen / Sklavenhütten

Salzpyramiden an den Salzseen auf Bonaire.

Fahre mit deinem Mietwagen von Kralendijk aus Richtung Süden und du kommst an den Salzpfannen von Bonaire vorbei. Echt beeindruckend: Links von der Straße die oft rosa gefärbten Salzseen und rechts das blendend blaue Wasser der Karibik. Am Zoutpier siehst du riesige Pyramiden aus Salz liegen. Das Salz wird dort über ein großes Förderband in Frachtschiffe verladen. Man würde es vielleicht nicht erwarten, aber dies ist auch ein toller Ort zum Schnorcheln, auch wenn das nur erlaubt ist, wenn kein Schiff vor Anker liegt. Auf dem Meeresboden hier triffst du fast immer auf grasende Schildkröten.

Sklavenhütten an den Salzseen von Bonaire.
(Foto: https://unsplash.com/@stephencpedersen)

Etwas weiter südlich siehst du kleine Häuschen. Das waren Hütten für Sklaven, die in den Salzpfannen arbeiteten. Die Arbeiter mussten montags morgens sechs bis sieben Stunden lang von Rincon zu den Salzpfannen laufen und verbrachten bis Samstag die Nacht in diesen Hütten. Sie sind eine düstere Erinnerung an die Vergangenheit von Bonaire.

Dort siehst du auch vier Obelisken in den Farben Rot, Weiß, Blau und Orange: die Farben der niederländischen Flagge und des Königshauses. Diese zehn Meter hohen Obelisken dienten als Navigationsmarken für Schiffe auf See: So wusste der Kapitän, zu welcher Saline er fahren musste.

Der Flamingo ist der Nationalvogel von Bonaire.
(Foto: https://unsplash.com/@sofiera)

Der Flamingo ist das Nationalsymbol von Bonaire. Die Insel ist einer der wichtigsten Brutplätze für den roten Flamingo. Die größten Populationen findet man im Pekelmeer ganz im Süden.

Lac Bay / Mangrovenwälder

Wenn du mit dem Mietwagen den südlichsten Punkt von Bonaire passiert hast, wird das Meer immer rauer. An der rauen Ostküste schlagen hohe Wellen gegen die Felsen. Du kommst an einer ehemaligen Garnelenzucht vorbei, wo sich Graffitikünstler an den Betonmauern ausgetobt haben.

Surfen am Lac Bay, Bonaire.

Gleich hinter der verlassenen Fabrik siehst du die Abzweigung nach Sorobon, einer kleinen Halbinsel in der Lac Bay. Das flache, azurblaue Wasser in dieser Bucht wird durch ein Korallenriff vom Meer abgeschirmt und ist ein beliebter Ort für Windsurf-Anfänger. Es gibt verschiedene Surfschulen, in denen du Unterricht nehmen oder Boards und andere Ausrüstung ausleihen kannst. Wegen des flach abfallenden Strandes ist es auch ein beliebter Ort für Familien mit kleinen Kindern. Am Ende der Halbinsel steht ein hölzerner Aussichtsturm, von dem aus du einen schönen Blick auf die Lagune und die Windsurfer hast.

Die Nordseite von Lac Bay ist mit Mangrovenwäldern übersät.

Die Nordseite von Lac Bay ist mit Mangrovenwäldern übersät. Es ist ein echtes Erlebnis, vom Mangrove Center aus eine Tour mit dem Kanu oder Kajak zu unternehmen und unterwegs alles über die Bedeutung dieser Wälder zu erfahren. An der Nordseite liegt außerdem ein wunderschöner kleiner Strand, der Cai Beach. Die Frage ist nur, ob dieser Strand in den kommenden Jahren noch zugänglich bleibt, denn der Zugangsweg steht immer öfter unter Wasser.

Esel-Schutzgebiet

Die Spanier waren die ersten, die Bonaire kolonisierten, und sie brachten Esel auf die Insel, um beim Transport von Salz zu helfen. Später übernahmen Maschinen diese Arbeit, und die Esel wurden ausgemustert. Seitdem laufen sie frei auf der Insel herum – worauf du übrigens gut achten musst, wenn du mit einem Mietwagen unterwegs bist.

Um die Tiere zu schützen, gibt es ganz in der Nähe des Flughafens ein Eselschutzgebiet. Es ist ein riesiges Gelände, auf dem den Tieren keine Gefahr mehr droht, überfahren zu werden. Du darfst dort mit deinem Mietwagen fahren, aber nur im Schritttempo. Am Ende der Strecke gibt es einen abgeschirmten Bereich, in dem verletzte oder kranke Esel behandelt werden.

Kitesurfen am Atlantis Beach

Kitesurfen am Atlantis Beach, Bonaire.

Fahre mit deinem Mietwagen von Kralendijk aus fünfzehn Kilometer Richtung Süden, und schon bist du am Atlantis Beach. Der Strand ist auch als Kite Beach bekannt, denn hier stehen die unübersehbaren Busse der Kitesurfschule. Wenn du schon ein erfahrener Kitesurfer bist, kannst du dir dort eine Ausrüstung ausleihen. Atlantis Beach ist bekannt für seinen konstanten ablandigen Wind, vor allem in der Zeit von Dezember bis Juli.

An diesem Ort kannst du außerdem Pelikane und Fischadler beobachten, die spektakulär ins Wasser tauchen, um ihre Beute zu fangen.

Mit dem Mietwagen auf den Gipfel des Seru Largu

Die Aussicht vom Gipfel des Seru Largu.
Die Aussicht vom Gipfel des Seru Largu.

Gleich nördlich von Kralendijk liegt der Seru Largu. Er ist zwar nicht der höchste Punkt von Bonaire – der liegt weiter nördlich –, aber dorthin kannst du mit einem Mietwagen nicht hinauffahren. Zum Aussichtspunkt auf dem Gipfel des „Grote Heuvel“ geht das aber schon. Dieser Hügel ist zwar nur 123 Meter hoch, aber von dort hast du einen wunderschönen Panoramablick über die Insel und die Schwesterinsel Klein Bonaire. An einem klaren Tag kannst du sogar Curaçao sehen. Das ist der perfekte Ort, um Silvester zu feiern. Die Leute kommen hierher, um das Feuerwerk zu sehen und zu feiern.

Am Gipfel beginnt ein drei Kilometer langer Wanderweg. Der Weg ist relativ flach und unterwegs siehst du viele bunte Vögel in den Bäumen, darunter den Prikichi, eine Sittichart.

Boka Onima

Fahre mit dem Mietwagen von Seru Largu weiter in Richtung Nordwesten, und irgendwann siehst du auf der rechten Seite einen breiten, unbefestigten Weg in Richtung Ostküste. Wenn das Wetter es zulässt, kannst du über diesen Weg nach Boka Onima fahren, die einzige Bucht an der Ostküste von Bonaire, die du mit dem Mietwagen erreichen kannst. Achtung: Wenn du dir nicht ganz sicher bist, solltest du den Mietwagen besser am Straßenrand parken und die letzten 150 Meter zu Fuß zurücklegen. Der Blick vom Strand auf die Wellen und die Klippen ist es auf jeden Fall wert.

Die Ostküste von Bonaire ist viel rauer als die Westküste.
Die Ostküste von Bonaire ist viel rauer als die Westküste. (Foto: https://pixabay.com/users/larissaekkel-51714712/)

Mangazina di Rei

Mit einem Mietwagen kommst du ganz einfach zum Mangazina di Rei, kurz vor Rincon, aber Sklaven mussten diese Strecke von den Salzpfannen aus zu Fuß zurücklegen! Im Lagerhaus des Königs wurden Werkzeuge aufbewahrt, und dort erhielten die Sklaven auch ihre wöchentliche Ration: Mais, gepökeltes Fleisch, Kaffee und Rum. Das reichte bei weitem nicht zum Leben, aber die Familien bauten neben ihren Hütten in Rincon auch etwas Gemüse an.

Das Lagerhaus ist das zweitälteste Steingebäude auf Bonaire. Heute ist es ein Museum mit traditionellen Möbeln, Werkzeugen, Haushaltsgegenständen, Arbeitskleidung und Festkleidung. Vor dem Gebäude stehen Nachbildungen der historischen Häuser von Bonaire.

Rincon

Das Tal im Norden von Bonaire hielten die Spanier für den idealen Standort einer Siedlung. Die umliegenden niedrigen Hügel sorgten nämlich dafür, dass das Dorf vom Meer aus nicht zu sehen war. Das war in der Blütezeit der Piraterie ein großer Vorteil.

Die kleine protestantische Kirche in Rincon, Bonaire.
Die kleine protestantische Kirche in Rincon, Bonaire.

Als die Niederländer die Insel im 17. Jahrhundert eroberten, nutzten sie Rincon als Wohnort für Sklaven aus Afrika. Außerdem war es eine Strafkolonie für Soldaten, die sich danebenbenommen hatten. Dadurch wurde es zu einem Ort mit einer gemischten Bevölkerung. Rincon ist ein charmantes Dorf und wird von den Einwohnern von Bonaire als Wiege ihrer Kultur angesehen. Jedes Jahr am 30. April wird das beim „Dia di Rincon“ ausgelassen gefeiert.

Im Herzen des Dorfes findest du eine der größten Attraktionen: die Cadushy-Brennerei. Dort gibt es Liköre, die laut den Herstellern nach der Essenz verschiedener anderer antillischer Inseln schmecken. Neben Bonaire gibt es Liköre, die auf Aruba, Curaçao, Sint Eustatius und Saba basieren.

Dos Pos

Bevor Rincón an die Wasserversorgung angeschlossen wurde, holten die Einwohner ihr Trinkwasser aus zwei Brunnen (dos pos) etwas außerhalb des Dorfes. Park deinen Mietwagen bei der Windmühle von Dos Pos, um tolle Wanderungen zu unternehmen. Du hast die Wahl zwischen dem kurzen Aufstieg zum Hügel Montaña und einer längeren Wanderung von fast zweieinhalb Kilometern. Beide Wanderungen sind nicht schwierig, aber gutes Schuhwerk ist ein Muss, da auf Teilen des Weges viele lose Steine liegen. Du wirst von fröhlichen Vogelstimmen begleitet, musst aber manchmal genau hinschauen, um die Vögel in den Bäumen zu entdecken.

Goto-See

Park deinen Mietwagen am Gotomeer und genieß die Aussicht.
Park deinen Mietwagen am Gotomeer und genieß diese Aussicht.

Mit einem Mietwagen kannst du zum östlichen Teil des Gotosees fahren, der an der Grenze zum Slagbaai-Nationalpark liegt. Das Wasser in diesem großen See ist brackig, wird aber während der Regenzeit weniger salzig. Flamingos, Reiher und andere Wasservögel suchen hier gerne nach Nahrung.

Bonaire Caves & Karst-Naturschutzgebiet

Kristallklarer kleiner See unter der Erde, Bonaire.

Auf Bonaire gibt es mehrere hundert Höhlen, von denen du zwei unter der Leitung eines Führers besuchen kannst. Zuerst geht es in eine sogenannte Trockenhöhle, in der Fledermäuse und auch einige Bienenvölker leben. Anschließend geht es weiter zu einer „nassen Höhle“ mit einem kristallklaren unterirdischen See, der – ganz besonders für Bonaire – Süßwasser enthält. Hier kannst du schwimmen und schnorcheln. Mach dich auf ordentliches Klettern und Kraxeln gefasst. Außerdem ist es in den Höhlen sehr warm und die Luftfeuchtigkeit ist hoch, sodass es sich ziemlich stickig anfühlt – und das liegt nicht nur an den manchmal engen Kalkstein-Gängen, durch die du dich hindurcharbeiten musst.

Washington Slagbaai-Nationalpark

Nationalpark Slagbaai, Bonaire.
(Foto: https://unsplash.com/@thomasotter)

Mit einem Mietwagen fährst du in etwa zehn Minuten von Rincon zum Eingang des wunderschönen Naturschutzgebiets Washington Slagbaai. Von Kralendijk aus ist es gut eine halbe Stunde Fahrt zu diesem Nationalpark, der den Norden von Bonaire einnimmt.

Boca Slagbaai mit unter anderem dem ehemaligen Zollamt.
Boca Slagbaai mit unter anderem dem ehemaligen Zollamt.

Der Name stammt von der Bucht „Boca Slagbaai“, wo sich der erste Hafen von Bonaire befand. Das sieht man noch heute an den ockergelb gestrichenen Gebäuden, in denen früher Ziegen geschlachtet und gepökelt wurden, um nach Curaçao verschifft zu werden.

Leguan auf Bonaire.
(Foto: https://unsplash.com/@thijs_boom)

Vom Eingang aus kannst du mit einem Mietwagen eine kurze oder lange Route fahren, wobei die letztere eigentlich eine Erweiterung der ersten ist. Insgesamt verfügt der Park über rund 35 Kilometer unbefestigte Wege durch eine überraschend grüne und hügelige Landschaft. Es gibt verschiedene Stellen, an denen du den Mietwagen kurz anhalten kannst, um Vögel zu beobachten, schöne Ausblicke zu genießen, spektakuläre Wasserfontänen an Blasenlöchern zu bestaunen oder an einem der Strände zu schnorcheln. Tauchen ist im Washington Slagbaai Park nicht mehr erlaubt.

Die malerische Bucht Boka Kokolishi im Washington Slagbaai-Nationalpark.
Die malerische Bucht Boka Kokolishi im Washington Slagbaai-Nationalpark.

Früher wurden vom Gipfel des Brandaris-Hügels (241 m) Feuersignale nach Curaçao gesendet. Deshalb wurde der Hügel nach dem Leuchtturm auf Terschelling benannt. Du kannst deinen Mietwagen am Fuße des Hügels parken und über einen alten Eselpfad hinaufsteigen. Natürlich hast du von dort einen fantastischen Blick über das Naturschutzgebiet und den Rest von Bonaire.

Beachte, dass der Park um 17:00 Uhr schließt. Von der Westküste aus bist du schnell anderthalb Stunden unterwegs bis zum Ausgang.

Strände

Am Amo Beach, ganz in der Nähe von Kralendijk.
Am Amo Beach, ganz in der Nähe von Kralendijk.

Bonaire wird vor allem mit der fantastischen Unterwasserwelt rund um die Insel in Verbindung gebracht. Dennoch gibt es auch Möglichkeiten, einen Tag lang gemütlich am Strand zu faulenzen. Du kannst dich zum Beispiel prima am Coco Beach, gleich nördlich von Kralendijk, oder am Kontiki Beach, dem ruhigsten der drei Strände an der Lac Bay, vergnügen. Flugzeugspotter bevorzugen den weichen Sand von Donkey Beach, der genau unter der Anflugschneise des Flughafens liegt. Den schönsten Strand findest du nicht auf der Hauptinsel, sondern auf Klein Bonaire: No Name Beach.

Der Strand auf Klein Bonaire.
Der Strand auf Klein Bonaire.

Die oben genannten Strände sind öffentlich und verfügen kaum über Einrichtungen. Du musst also Essen und Getränke selbst mitbringen. Auf Bonaire gibt es auch einige Privatstrände, die Hotels oder Resorts gehören. Einige dieser Strände sind gegen Bezahlung auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich. Es gibt kaum Wegweiser zu den Stränden. Hol dir deshalb einenkostenlosen Stadtplan beim Fremdenverkehrsbüro in Kralendijk. Auf dieser Karte sind alle Strände sowie die Tauch- und Schnorchelplätze und die Zufahrtswege eingezeichnet. Sehr praktisch, wenn du auf Bonaire ein Auto gemietet hast!

Tauch- und Schnorchelplätze

Eine Meeresschildkröte am Zoutpier.
(Foto: https://unsplash.com/@kmkr)

Das gesamte Gewässer rund um Bonaire, von der Gezeitenlinie bis zu einer Tiefe von 300 Metern, ist ein Naturschutzgebiet: der Bonaire National Marine Park. Du darfst es nur nach Zahlung der sogenannten „Nature Fee“ nutzen. Das gilt nicht nur für Taucher und Schnorchler, sondern auch für Kitesurfer und Schwimmer – also für jeden Touristen. Mit dem sogenannten „Nature Tag“ hast du auch Zugang zum Slagbaai-Nationalpark. Das E-Ticket ist ein ganzes Kalenderjahr lang gültig und du kannst es online bestellen. Für Kinder unter 13 Jahren musst du nichts bezahlen.

Tauchplatz „1000 Steps“, Bonaire.
Tauchplatz „1000 Steps“. Es sind zwar nicht wirklich tausend Stufen, aber so fühlt es sich an, wenn man nach dem Tauchen wieder nach oben muss! (Foto: https://unsplash.com/@johnnyafrica)

Die Korallenriffe und Schiffswracks rund um Bonaire sind beliebte Ziele für Taucher und Schnorchler aus aller Welt. Die besten Tauchplätze liegen an der Westküste, wo du einfach ins Meer laufen kannst, um eine beeindruckende Unterwasserwelt zu entdecken. Die Tauchplätze sind in der Regel durch einen gelb gestrichenen Felsen und/oder eine Boje im Wasser gekennzeichnet. Die Ostseite der Insel ist deutlich rauer, weshalb du dort nur in Begleitung tauchen darfst, es sei denn, das Meer ist ganz ruhig.

Tipps zum Fahren mit einem Mietwagen auf Bonaire

Die asphaltierten Straßen auf Bonaire sind im Allgemeinen in einem passablen Zustand. Achte aber auf Schlaglöcher, denn die werden nicht immer sofort repariert. Je weiter man nach Norden kommt, desto schmaler werden die Straßen, und auf weiten Strecken können sich Autos nur an Ausbuchtungen überholen, die glücklicherweise in regelmäßigen Abständen angelegt sind.

Der sogenannte Queen’s Highway entlang der Westküste von Bonaire.
Der sogenannte Queen’s Highway entlang der Westküste von Bonaire.

Die unbefestigten Straßen sind im Allgemeinen auch gut befahrbar, aber meide diese Straßen während oder kurz nach Regen.

Apropos Regen: Asphaltstraßen können dann glatt wie Eis werden, weil die dünne Schicht aus Staub, Sand und Öl nass wird. Passe deine Geschwindigkeit an und sei in scharfen Kurven besonders vorsichtig.

Wirklich viel Verkehr gibt es auf Bonaire nur in und um die Hauptstadt Kralendijk sowie am Wochenende oder an Feiertagen auf den Straßen zu den beliebten Stränden. Achtung: Verkehr von rechts hat keine Vorfahrt, sofern nicht anders angegeben. Auf Bonaire hat der Verkehr auf der Durchgangsstraße Vorfahrt.

Esel und Ziegen neigen oft dazu, plötzlich die Straße zu überqueren. Sei dir dessen immer bewusst und fahr nicht zu schnell.

Ein letzter Tipp, der vielleicht etwas gegen dein Bauchgefühl spricht: Schließe deinen Mietwagen nicht ab, wenn du ihn parkst, und lass die Klappe des Handschuhfachs offen. Natürlich lässt du niemals Wertsachen im Mietwagen zurück, aber falls doch mal jemand kurz darin herumschnüffeln will, kostet dich das zumindest keine Scheibe…

Solltest du für Slagbaai einen Geländewagen mieten?

Die Straßen entlang der Ostküste von Bonaire sind oft unbefestigt.

Man liest oft, dass man für einen Besuch im Washington Slagbaai unbedingt einen Geländewagen mieten muss, aber das ist übertrieben. Die Straßen im Park sind zwar unbefestigt, holprig und manchmal steil, aber sie sind gut befahrbar, wenn dein Mietwagen genügend Bodenfreiheit und einen starken Motor hat. Du brauchst also zwar einen Pick-up oder SUV, aber nicht unbedingt einen Mietwagen mit Allradantrieb. Achtung: Nach starken Regenfällen können die Straßen im Naturpark schwer befahrbar werden. Dann wird der Park manchmal sogar geschlossen. Das passiert vor allem bei längeren Regenphasen, die besonders im Oktober und November auftreten können.

Übrigens ist das Wetter auf Bonaire besonders schwer vorherzusagen. Wettersysteme ziehen meist schnell über oder an der Insel vorbei. In einem Moment kann die Sonne noch in voller Kraft scheinen, im nächsten Moment gibt es einen Regenguss und kurz darauf ist der Himmel wieder völlig klar.

Ein Auto auf Bonaire mieten: die beste Wahl

Ein Auto auf Bonaire zu mieten ist die beste Art, die Insel unbeschwert zu entdecken. Du legst deine Route selbst fest, besuchst abgelegene Orte und fährst ganz einfach von Strand zu Strand oder von Tauchplatz zu Tauchplatz. Vor allem außerhalb von Kralendijk ist ein Mietwagen kein Luxus, sondern ein Muss. Und sei ehrlich: Ist es nicht das ultimative Urlaubsgefühl, mit offenen Fenstern über das sonnige Bonaire zu fahren, während der Wind durch deine Haare weht? Wenn du mit zwei oder mehr Personen ein Auto mietest, macht es Spaß, sich beim Fahren abzuwechseln: Miete ein Auto auf Bonaire mit einem zweiten Fahrer!

Wir empfehlen dir, deinen Mietwagen auf Bonaire rechtzeitig im Voraus zu reservieren, besonders in der Hochsaison zwischen November und Mai. Reserviere dein Auto am Bonaire Flamingo Airport, damit dein Urlaub gleich entspannt beginnt.

Entscheide dich für zusätzliche Sicherheit und wähle einen Mietwagen mit unserem „Rundum-sorglos“-Label. Dann ist die Selbstbeteiligung vollständig abgedeckt und du kannst sorgenfrei losfahren. Reserviere noch heute deinen Mietwagen auf Bonaire und hol das Beste aus deinem Aufenthalt auf dieser wunderschönen Insel heraus.

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