Zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2026
Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und überraschend vielseitig. Die Insel hat den Ruf, von Touristen überlaufen zu sein, aber das trifft nur auf einen kleinen Teil zu. Das authentische Teneriffa entdeckst du am besten mit einem Mietwagen, mit dem du zu versteckten Orten fahren kannst. Eine 7-tägige Rundreise mit dem Mietwagen bietet 15 Highlights: vom Vulkan Teide bis zum Laurisilva-Wald von Anaga und vom malerischen Garachico bis zum Bergdorf Masca.
Die allermeisten internationalen Besucher landen am Flughafen Teneriffa Süd (TFS). Es gibt verschiedene Autovermieter mit einem Schalter in der Ankunftshalle, aber auch einige mit einem kleinen Büro direkt außerhalb des Flughafengeländes. Dorthin wirst du mit einem Shuttlebus gebracht.
Mietwagen auf Teneriffa vergleichen
Die Frage, nachdem du den Mietwagen abgeholt hast, lautet: Wohin fährst du als Erstes? Obwohl der Süden von Teneriffa sehr touristisch ist, kannst du dort immer noch ruhige Ecken finden. Zum Beispiel Palm-Mar, ganz in der Nähe des Flughafens, oder Callao Salvaje, etwa dreißig Kilometer vom Terminal entfernt. Diese Orte sind weniger überlaufen, da sie nicht direkt an einem Sandstrand liegen.
| Stopp | Bestzeit | Typ |
|---|---|---|
| Los Gigantes | später Nachmittag / Abend (Sonnenuntergang) |
raue Küstenlandschaft |
| Barranco de Masca |
von 8:30 bis 13:00 Uhr, alle 30 Minuten ein |
Natur: senkrechte Felswände |
| Buenavista | morgens, danach weiter zur Punta de Teno |
Küstenroute |
| Garachico | Nachmittags zum Tauchen Abends stimmungsvolles Zentrum |
authentisches Dörfchen |
| Icod de los Vinos, , Cueva del Viento |
Vormittags: Höhlenbesuch Nachmittags: Weinprobe |
Lava-Höhle Weinberge |
| La Orotava | morgens, wenn es noch ruhig ist |
typisch kanarische Architektur |
| San Cristóbal de La Laguna |
Nachmittag und früher Abend | historisches Städtchen |
| Parque Rural de Anaga |
früher Morgen (märchenhafte Atmosphäre) |
Natur: Berge, Täler, Lorbeerwälder |
| Santa Cruz de Tenerife |
Morgens Einkaufen , abends Essen und Trinken |
Markt und Museum |
| Pico del Teide | Seilbahn: früh am Morgen (weniger los) |
Natur: vulkanische Landschaft |
| Vilaflor | morgens für Natur abends zum Essen |
Gastronomie und Natur: Mondlandschaft |
| El Médano | morgens zum Entspannen nachmittags zum Surfen |
Wassersport: Kite- und Windsurfen |
| Dorf Masca | morgens vor 11:00 Uhr (Parkplatz) |
Mittagessen mit Aussicht auf die tiefe Schlucht |
| Punta Hidalgo | Später Nachmittag: (Sonnenuntergang) |
Natürliche Schwimmbecken |
| Pirámides de Güímr |
morgens vor 11:00 Uhr | Archäologie |
Teneriffa ist eine Insel der Extreme. Auf der einen Seite raue Vulkanlandschaften und wilde Bergpässe, auf der anderen Seite sonnenverwöhnte Küsten und grüne, subtropische Vegetation. Und das alles nur wenige Autostunden voneinander entfernt. Hier findest du unsere Tipps für die 15 schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Küste hier abrupt 600 Meter in die Höhe schießt.
Los Gigantes ist ein Badeort an der Westküste, vor allem bekannt für die gleichnamigen Felswände, die senkrecht aus dem Meer ragen. Von der Promenade und dem Yachthafen aus hast du einen herrlichen Blick auf die Klippen. Hier starten Bootsausflüge in Richtung Masca-Bucht, um Delfine und Wale zu beobachten. In Tamaimo ist die Abzweigung nach Los Gigantes (über die TF-454) deutlich ausgeschildert.
Parken: kostenpflichtiges Parkhaus am Yachthafen (Puerto Los Gigantes) oder Parken auf der Straße in den Vierteln, die etwas weiter vom Zentrum entfernt liegen.
Beste Zeit: am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und die Klippen sich orange-rosa färben.
Achtung: In der Hochsaison sind die Bootsfahrten schnell ausgebucht, buche also rechtzeitig im Voraus.
Eine der spektakulärsten Schluchtwanderungen Europas, mit Ausblicken, die du sonst nirgendwo auf der Insel findest.
Die Masca-Schlucht verläuft vom Dorf Masca bis zu einer abgeschlossenen Bucht bei Los Gigantes, zwischen hoch aufragenden Felswänden hindurch. Der Zugang zum Camino Barranco de Masca ist streng reglementiert: Du musst im Voraus reservieren, mit dem obligatorischen Shuttlebus von Santiago del Teide aus fahren und einen Helm tragen. Die Wanderung startet alle 30 Minuten (von 08:30 bis 13:00 Uhr), dauert etwa 4 Stunden und endet am Strand, von wo aus du mit dem Boot zurück nach Los Gigantes fährst.
Parken: am Friedhof in Santiago del Teide; die Anfahrt mit dem eigenen Auto nach Masca ist für Wanderer nicht erlaubt.
Beste Zeit: Buche einen Termin am frühen Morgen, um Hitze und Andrang zu vermeiden.
Achtung: Reserviere rechtzeitig im Voraus über die offizielle Website, buche auch das Rückfahrtboot und beachte die strengen Anforderungen (keine Kinder unter 8 Jahren, geschlossene Wanderschuhe Pflicht).
Ein ruhiges, authentisches Städtchen, das das Tor zum wilden Nordwesten von Teneriffa bildet.
Fahre über die TF-42 und TF-82 in den Nordwesten von Teneriffa und du gelangst nach Buenavista del Norte, am Fuße des Teno-Gebirges. Das Städtchen hat ein gemütliches historisches Zentrum mit einer schönen Kirche und Straßencafés. Es ist vor allem als Ausgangspunkt zur Punta de Teno und zum Barranco de Masca bekannt, ist aber mit seiner ländlichen Atmosphäre, dem Golfplatz und den sanften Feldern auch selbst einen Besuch wert.
Parken: Kostenloses Parken auf der Straße rund um das Zentrum und bei der Kirche.
Beste Zeit: morgens, bevor du weiter nach Teno fährst.
Tipp: Kombiniere einen Besuch mit der Fahrt nach Punta de Teno, einer der schönsten Küstenstraßen der Insel.
Ein malerisches Hafenstädtchen, das aus der Lava eines Vulkanausbruchs im Jahr 1706 wieder aufgebaut wurde.
Garachico liegt an der nördlichen Küstenstraße TF-42 und war einst der wichtigste Hafen Teneriffas, bis ein Lavastrom den Hafen zerstörte. Übrig geblieben ist ein charmantes Zentrum mit Kolonialgebäuden, Plätzen und Kirchen. Die größten Attraktionen sind die natürlichen Schwimmbecken (El Caletón), die sich in der erstarrten Lava gebildet haben.
Parken: Am Rande des Zentrums, in der Nähe von El Caletón kostenpflichtig, etwas weiter entfernt kostenlos.
Beste Zeit: am frühen Nachmittag für ein Bad oder abends, um die stimmungsvolle Altstadt zu genießen.
Achtung: Bei hohem Wellengang können die Becken aus Sicherheitsgründen geschlossen sein.
Einer der längsten vulkanischen Lavatunnel der Welt, versteckt unter der Kleinstadt Icod.
Die Cueva del Viento bei Icod de los Vinos ist ein über 17 Kilometer langes vulkanisches Höhlensystem, das durch den Ausbruch des Pico Viejo entstanden ist. Ein Besuch ist nur mit einem Führer zu festgelegten Zeiten und in kleinen Gruppen möglich. Nimm auf der TF-5 die Ausfahrt Icod de los Vinos und fahre über die Ortsstraße (Camino San Marcos/TF-373) zum Besucherzentrum. Neben der Höhle ist Icod selbst bekannt für den jahrhundertealten „Drago Milenario“, einen Drachenblutbaum, der schätzungsweise tausend Jahre alt ist.
Parken: Kostenlose Parkplätze beim Besucherzentrum der Höhle.
Beste Zeit: Buch dir für die Höhle eine Führung am Vormittag, da es dann meist nicht so voll ist.
Achtung: Die Plätze für die Führung in der Cueva del Viento sind begrenzt und schnell ausverkauft, buche also rechtzeitig im Voraus.
Das schönste historische Stadtzentrum von Teneriffa mit atemberaubendem Blick über das Tal.
La Orotava liegt am Hang des Teide und ist berühmt für seine Kolonialarchitektur, die eleganten Balkone und die gepflasterten Gassen. Sehenswürdigkeiten sind die Casa de los Balcones, der Botanische Garten und die barocke Kirche Nuestra Señora de la Concepción. Von verschiedenen Aussichtspunkten aus hast du einen weiten Blick auf das Tal und die Atlantikküste. Von der Autopista del Norte (TF-5) fährst du über die TF-21 nach La Orotava.
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In der Casa de los Balcones im historischen La Orotava auf Teneriffa.
Parken: kostenpflichtige Parkhäuser im Zentrum, unter anderem „Aparcamientos Centro Orotava“.
Beste Zeit: morgens, wenn die Straßen noch ruhig sind und das Licht schön auf die Fassaden fällt.
Tipp: Die Straßen sind schmal und steil, bequeme Schuhe sind empfehlenswert.
Die ehemalige Hauptstadt der Insel und dank ihres perfekt erhaltenen kolonialen Stadtkerns UNESCO-Weltkulturerbe.
San Cristóbal de La Laguna war die erste Hauptstadt von Teneriffa und diente als Vorbild für Kolonialstädte in Lateinamerika. Das Zentrum ist autofrei und voller farbenfroher Innenhöfe, Kirchen und Universitätsgebäude. Als Studentenstadt hat sie auch eine lebhafte Terrassenkultur und Einkaufsstraßen.
Parken: kostenpflichtige Parkhäuser rund um das Zentrum, wie zum Beispiel das „Parking Plaza del Adelantado“.
Beste Zeit: Nachmittag und früher Abend, wenn Studenten und die lokalen Straßencafés das Zentrum zum Leben erwecken.
Tipp: Kombiniere den Besuch mit Santa Cruz, die Städte liegen ganz nah beieinander.
Ein Urwald aus Lorbeerwäldern und dramatischen Bergkämmen, nur einen Katzensprung von der Hauptstadt entfernt.
Das Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas ist eines der ältesten Naturschutzgebiete der Insel, mit dichten Nebelwäldern, schroffen Berggipfeln und abgelegenen Dörfern wie Taganana. Es ist ideal für Wanderer: Unzählige ausgeschilderte Routen führen durch den Wald zu Aussichtspunkten mit Blick auf die Küste und den Atlantik. Du fährst von La Laguna aus (über die TF-12) ins Gebirge hinein; erreichbar ist es auch über die TF-13 von Santa Cruz aus in Richtung Taganana.
Parken: Kleine Parkplätze an Aussichtspunkten wie dem Mirador Cruz del Carmen und an den Ausgangspunkten der Wanderwege.
Beste Zeit: Am frühen Morgen, wenn der Nebel langsam aufsteigt und eine märchenhafte Atmosphäre entsteht.
Achtung: Die Bergstraßen sind schmal, kurvenreich und manchmal neblig – fahr langsam und vorsichtig.
Die lebhafte Hauptstadt, in der moderne Architektur und kanarische Kultur aufeinandertreffen.
Santa Cruz ist die Verwaltungshauptstadt von Teneriffa und verbindet einen geschäftigen Hafen mit einem eleganten Stadtzentrum. Das futuristische Auditorio de Tenerife ist ein Blickfang, ebenso wie die Einkaufsstraße Calle del Castillo und die Plaza de España am Wasser. Die Stadt hat eine ganz eigene, weniger touristische Atmosphäre als die Südküste. Die TF-5 (Autopista del Norte) und die TF-1 (Autopista del Sur) treffen in Santa Cruz aufeinander.
Parken: Mehrere Parkhäuser im Zentrum, unter anderem an der Plaza de España.
Beste Zeit: morgens für das Zentrum und zum Shoppen, abends für das lebhafte Nachtleben.
Tipp: Komm während des Karnevals im Februar vorbei, um eines der größten Straßenfeste zu erleben – aber buche unbedingt weit im Voraus.
Der höchste Berg Spaniens und eine Vulkanlandschaft, die sich anfühlt wie auf einem anderen Planeten.
Der Teide ist mit 3.715 Metern der höchste Gipfel Spaniens und seine Hänge sind voller bizarrer Lavaformationen. Mit der Seilbahn kommst du bis knapp unter den Gipfel (für die letzten Meter zum Krater brauchst du eine Genehmigung). Der Nationalpark eignet sich hervorragend für Wanderungen zwischen den Lavafelsen und abends zum Sternegucken. Das Besucherzentrum ist sowohl vom Süden (Vilaflor) als auch vom Norden (La Orotava) über die TF-21 erreichbar.
Parken: Kostenlose Parkplätze am Besucherzentrum und an der Seilbahnstation.
Beste Zeit: früh am Morgen für die Seilbahn, um Wartezeiten und Nebelbildung zu vermeiden.
Achtung: Für den Aufstieg zum Kraterrand ist eine Genehmigung erforderlich; am besten gehst du mit einem offiziellen Führer hinauf, der bereits über eine solche Genehmigung verfügt. Die Seilbahn wird bei zu starkem Wind geschlossen – informiere dich vorher.
Das höchstgelegene Dorf Spaniens, umgeben von duftenden Kiefernwäldern.
Vilaflor liegt auf über 1.400 Metern Höhe und ist bekannt für seine frische Bergluft, seine Kiefernwälder und sein Mineralwasser. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen zum Paisaje Lunar, einer Mondlandschaft aus weißen Felsformationen, und für die Route zum Teide. Das Dorfzentrum selbst ist klein, aber charmant, mit Blick auf die Südküste. Von den Ferienorten im Südwesten Teneriffas führt die TF-51 nach Vilaflor; für eine malerische Serpentinenstraße nimmst du die TF-21 von Granadilla de Abona aus.
Parken: Kostenloses Parken auf der Straße im Zentrum und an den Ausgangspunkten der Wanderungen zum Paisaje Lunar.
Beste Zeit: morgens, wegen der klaren Luft und der kühleren Temperaturen beim Wandern.
Achtung: Nimm eine zusätzliche Kleidungsschicht mit, hier ist es spürbar kälter als an der Küste.
Das Windsurf- und Kitesurf-Paradies von Teneriffa mit einem kilometerbreiten Sandstrand.
El Médano im Südosten ist dank des konstanten Windes einer der besten Surfspots Europas. Das Dorf hat eine entspannte Atmosphäre mit Strandbars, Surfschulen und einem langen, breiten Strand mit Blick auf die Felsformation Montaña Roja. Weniger Massentourismus als in den Ferienorten an der Südküste, dafür mehr lokale Atmosphäre. Der Strand liegt in der Nähe des Flughafens Teneriffa Süd und ist über die TF-64 erreichbar.
Parken: Kostenlose Parkplätze entlang der Strandpromenade und am Playa de la Tejita.
Beste Zeit: morgens für einen ruhigen Strandbesuch, nachmittags für die besten Windbedingungen zum (Kite-)Surfen.
Achtung: Der Wind kann dort ziemlich stark wehen, denk daran, wenn du nicht zum Surfen kommst.
Eines der fotogensten Dörfer Spaniens, versteckt zwischen hoch aufragenden Bergwänden.
Hier geht es um einen Besuch des kleinen Bergdorfs Masca, also nicht um eine Wanderung durch die gleichnamige Schlucht, wie wir sie oben beschrieben haben. Erreichbar über die kurvenreiche TF-436. Vom Dorf aus (mit nur 30 Einwohnern) hast du einen herrlichen Blick auf die Schlucht. Geh zum Mittagessen auf eine Terrasse mit Aussicht bei den Restaurants „El Guanche“ oder „Casa Enrique“, aber reserviere in der Hochsaison rechtzeitig im Voraus.
Parken: sehr begrenzt – für Nicht-Anwohner maximal 2 Stunden, rechne also nur mit einem kurzen Stopp zum Mittagessen.
Beste Zeit: Morgens vor 11:00 Uhr hast du die besten Chancen, einen Parkplatz für deinen Mietwagen zu finden, und die Reisebusse sind noch nicht angekommen.
Achtung: Die Straße nach Masca ist schmal, kurvenreich und bietet nur wenige Parkplätze – plane also etwas mehr Zeit ein und fahre vorsichtig.
Ein ruhiges Küstendorf, wo die wilde Nordküste und der Ozean in ihrer ganzen Wildheit aufeinander treffen.
Punta del Hidalgo liegt an der Nordküste, am Rande des Anaga-Gebirges, und ist bekannt für seine natürlichen Schwimmbecken, die raue Küste und den ikonischen Leuchtturm. Es ist ruhiger und weniger touristisch als die Südküste, mit einer entspannten lokalen Atmosphäre und schönen Wanderwegen entlang der Küste in Richtung Bajamar. Erreichbar über die TF-13 von La Laguna aus.
Parken: kostenlos entlang der Hauptstraße im Dorf und bei den Naturbädern.
Beste Zeit: später Nachmittag vor Sonnenuntergang + lokale Tapas.
Achtung: Geh nur in den Naturbecken schwimmen, denn im offenen Meer gibt es gefährliche Strömungen.
Mysteriöse, treppenförmige Steinstrukturen, über deren Ursprung schon seit Jahrzehnten spekuliert wird.
Die Pirámides de Güímar sind sechs rechteckige Steinstrukturen im Südosten der Insel, die aus aufgeschichteten Lavasteinen entstanden sind. Über ihren Ursprung wird diskutiert: Manche sehen in ihnen landwirtschaftliche Trümmerhaufen, andere (Thor Heyerdahl) astronomisch ausgerichtete Bauwerke. Zum Komplex gehören auch ein Museum, ein botanischer Garten und ein ethnografischer Park. Biege von der TF-1 nach Güímar ab und folge dann der Ortsstraße in Richtung Parque Etnográfico.
Parken: Kostenlose Parkplätze beim Besucherzentrum/im Park.
Beste Zeit: morgens vor 11:00 Uhr, denn dann ist es im Museum noch ruhig.
Tipp: Kombiniere den Besuch mit einem Abstecher ins Zentrum von Güímar oder auf die Küstenstraße Richtung El Médano.
Die wichtigsten Straßen auf Teneriffa sind die TF-1 und die TF-5, die zusammen fast die gesamte Insel umspannen. Wir empfehlen dir, diese großen Straßen so weit wie möglich zu meiden und stattdessen die kleineren, kurvigen Straßen zu wählen. So erlebst du das echte, authentische Teneriffa viel intensiver. Die Straßen – auch die kleineren – sind hervorragend instand gehalten. Allerdings bist du wegen der vielen Kurven länger unterwegs. Und natürlich auch, weil du unterwegs regelmäßig kurz anhältst, um etwas Schönes, Unterhaltsames oder Interessantes zu genießen! Informiere dich auch über die spanischen Verkehrsregeln.
Für viele ist das eine schwierige Frage: Wenn ich auf Teneriffa ein Auto miete, welche Klasse soll ich dann für meinen Urlaub buchen? Wir geben dir unten ein paar Tipps zum Mieten eines Autos auf Teneriffa, aber wenn du eine fundierte Entscheidung treffen möchtest, lies dir unseren ausführlichen Leitfaden zu den verschiedenen Mietwagenklassen durch.
Mini / Kompakt (z. B. Fiat 500, VW Polo): wendig in den engen Gassen von La Laguna, Garachico und Masca. Geeignet für 2 Personen. Eignet sich für schmale Bergstraßen wie die TF-436 und TF-445, aber wähle unbedingt einen Mietwagen mit ausreichender Motorleistung.
Mittelklasse (z. B. Renault Mégane, VW Golf): Gute Balance zwischen Komfort auf langen Strecken und Wendigkeit auf Bergstraßen. Die beste Wahl für 4 Personen + Gepäck auf einem 7-tägigen Roadtrip.
Automatik: empfehlenswert für alle, die es nicht gewohnt sind, auf Bergpässen zu schalten. Die Anaga-Berge und die Teide-Route erfordern viel Schalten auf steilen Anstiegen. Mit einem Automatikwagen ist das Fahren viel entspannter.
SUV: Für unbefestigte Zufahrten zum Paisaje Lunar oder Mirador Cherfe, aber frag immer beim Vermieter nach, ob du dort mit deinem Mietwagen fahren darfst. Für die Hauptroute ist ein SUV unnötig, kleinere Autos sind wendiger.
Cabrio: Schön im Mai oder Juni, aber auf Bergpässen und entlang der oft windigen Nordküste ist ein Cabrio nicht immer komfortabel. Buche es nur, wenn du bewusst wegen des Cabrio-Erlebnisses kommst.
Die besten Reisemonate sind Mai–Juni und September–Oktober: mildes Wetter mit 22–26 °C, wenig Regen und Ruhe an beliebten Orten wie dem Teide und Anaga. Juli und August sind Hochsaison und solltest du besser meiden: Dann ist es an den Cuevas del Viento, der Teide-Seilbahn und den Aussichtspunkten am Kap sehr voll, und in den südlichen Ferienorten kann es richtig heiß werden: 30 °C und mehr. Die Monate November bis April sind eine tolle Alternative außerhalb der Saison: 18–22 °C, wenig Andrang und im Winter manchmal sogar Schnee auf dem Teide – ein wunderschöner Anblick, auch wenn die Seilbahn bei Windgeschwindigkeiten über 50 km/h geschlossen sein kann.
Wenn du in den Hochsaisonmonaten nach Teneriffa fährst, lies dir zuerst unsere Tipps für die beste Strategie zum Mieten eines Autos in der Hochsaison durch.
Landest du morgens? Dann kannst du noch am selben Tag zum Teide fahren – von Teneriffa Süd aus bist du in etwa 2 Stunden dort. Aber plane klug: Fahr lieber früh am Morgen los, denn in der Hochsaison ist der Parkplatz an der Seilbahn schon um 9:30 Uhr voll.
Tankstellen sind hier rar gesät, also füll deinen Tank vorher in La Laguna oder Vilaflor auf. Die Bergstrecke durch Anaga ist etwa 80 Kilometer lang, ohne dass es dort eine Tankmöglichkeit gibt – achte also darauf, dass dein Tank bei der Abfahrt nicht weniger als halb voll ist.
Auf langen, kurvigen Strecken wie der TF-436 (Santiago del Teide–Buenavista) oder der TF-445 (Buenavista–Nordküste) schleicht sich Müdigkeit schneller ein, als du denkst. Reist ihr zu zweit? Dann überleg dir, über EasyTerra einen zweiten Fahrer hinzuzufügen – so fährt es sich viel entspannter.
Bei den Cuevas del Viento (Icod) und der Teide-Seilbahn sind die Parkplätze in der Hochsaison schnell voll – ab 11:00 Uhr ist es schwierig, noch einen Platz zu finden. Für beide ist es übrigens Pflicht, im Voraus online zu reservieren und ein Zeitfenster auszuwählen.
Anaga und der Teide sind berüchtigt für ihr launisches Mikroklima: Durch den Passatwind kann das Wetter innerhalb einer Stunde von Sonnenschein zu dichtem Nebel umschlagen. Überprüfe also, bevor du in die Berge fährst, ob deine Scheibenwischer und das Abblendlicht funktionieren. Wenn du in den Nebel gerätst, lass die Lichter an und nimm ruhig etwas Gas weg.
In 7 Tagen kannst du alle 15 Highlights ganz gemütlich erkunden. Hast du 5 Tage Zeit? Dann schaffst du noch 10 bis 12 Stopps, vorausgesetzt, du entscheidest dich für eine Region (Norden + Teide oder Süden + Anaga). In 3 Tagen schaffst du 5 bis 6 Stopps, plus den Teide. Die Insel ist auf der Karte zwar nur 50 mal 80 Kilometer groß, aber wegen all der Kurven und Bergstraßen bist du in der Praxis etwa 30 % länger unterwegs, als du erwarten würdest.
Für die schmalen Bergstraßen (wie die TF-436 und TF-445) und engen Dorfstraßen (z. B. in La Laguna, Garachico oder im Dorf Masca) bist du mit einem Mini- oder Kompaktwagen am wendigsten unterwegs. Reisst du mit der Familie und viel Gepäck? Dann passt ein Mittelklassewagen besser. Für die Bergpässe in Richtung Anaga und Teide empfehlen wir ein Automatikauto, das fährt sich deutlich entspannter.
Ja, die brauchst du. Wenn du über den Wanderweg Nr. 10 (Telesforo Bravo) ganz bis zum Gipfel wandern möchtest, musst du dir vorab über die Website TenerifeOn eine Genehmigung besorgen. Mach das rechtzeitig, denn pro Tag darf nur eine begrenzte Anzahl von Personen hinauf. Jeden Montag um 07:00 Uhr (kanarische Zeit) werden die verfügbaren Plätze für die nächsten 56 Tage freigegeben. Mit der Seilbahn kommst du auf 3.555 Meter Höhe, und dort kannst du auch ohne Genehmigung rund um den Gipfel wandern. Oder buche eine Tour, bei der die Genehmigung bereits im Preis inbegriffen ist.
Unser persönlicher Favorit: Mai–Juni und September–Oktober. Dann herrscht mildes Wetter (22–26 °C), es regnet wenig und am Teide sowie im Anaga-Nationalpark ist es angenehm ruhig. Von den Monaten Juli und August raten wir ab, wenn du Ruhe suchst. Dann ist es an allen Aussichtspunkten voll und im Süden können die Temperaturen deutlich über 30 °C steigen. Zwischen November und April ist übrigens auch eine gute Wahl (18–22 °C), allerdings ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Teide-Seilbahn wegen zu starkem Wind (über 50 km/h) geschlossen ist.
Nein, die Schlucht selbst ist mit dem Auto nicht erreichbar und das Parken im Dorf Masca ist für Nicht-Einwohner auf 2 Stunden begrenzt. Willst du trotzdem die Schluchtwanderung machen? Dann buche dein Ticket im Voraus online und nimm am Ende das Boot zurück. Möchtest du lieber nur ins Dorf Masca selbst fahren, um was zu essen und die Aussicht zu genießen? Das geht gut mit dem Mietwagen über die TF-436, auch wenn das Parken dort ebenfalls begrenzt ist.
Ja, die brauchst du auf jeden Fall. Bei allen Anbietern, die du über EasyTerra buchst, muss der Hauptfahrer bei der Abholung am Flughafen Teneriffa Süd (TFS) oder Teneriffa Nord (TFN) eine auf seinen Namen ausgestellte Kreditkarte vorzeigen. Darauf wird die Kaution (zwischen 700 und 2.500 Euro) gesperrt, bis du das Auto ordentlich und unbeschädigt wieder abgibst. Achtung: Eine Debit- oder Prepaid-Karte wird nicht akzeptiert.
Ja, eine Stornierung ist bis 48 Stunden vor Beginn deiner Mietzeit ganz einfach und kostenlos möglich. Das ist bei EasyTerra ganz normal – keine versteckten Bedingungen, keine Zusatzkosten, kein separater „Flex-Tarif“, den du ankreuzen musst. Buchst du innerhalb dieser 48 Stunden vor Abreise? Dann ist eine kostenlose Stornierung in der Regel nicht mehr möglich.
Das hängt davon ab, wo du startest. Teneriffa Süd (TFS) ist größer, hat mehr internationale Flüge und ist ideal, wenn du im Süden startest (Los Gigantes, Vilaflor, der Teide). Teneriffa Nord (TFN) ist kleiner, liegt aber näher an La Laguna, Anaga und der Nordküste. Planst du eine 7-tägige Rundreise? Dann ist TFS meistens die logische Wahl.
Während die Sonnenanbeter nur die Strände an der Südküste besuchen, ist es ein Vergnügen, den Rest der Insel mit einem Mietwagen zu erkunden. Fahre über kurvige Straßen zu den schönsten Orten auf Teneriffa: spektakuläre Ausblicke, malerische Weinberge, authentische Städtchen, geheimnisvolle Wälder, raue Berge, steile Klippen und versteckte Strände. Für unbeschwertes Herumfahren auf Teneriffa wählst du ein Auto mit dem „Rundum-sorglos“-Label, denn dann ist deine Selbstbeteiligung abgedeckt. Bist du überzeugt? Dann miete jetzt ein Auto bei EasyTerra für einen unvergesslichen Urlaub auf Teneriffa!
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