Zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2026
In Spanien fährt man rechts und es gelten ähnliche Verkehrsregeln wie in anderen europäischen Ländern, aber 5 Punkte können für Verwirrung sorgen: die Höchstgeschwindigkeiten in Ortschaften, die geltenden Promillegrenzen, was du im Auto mitführen musst, Umweltzonen (ZBE) und die Farben der Parkzonen. Wir erzählen dir alles, was du über das Fahren mit einem Mietwagen in Spanien wissen musst.
| Regel | Spanische Vorschrift | Geldstrafe |
|---|---|---|
| Geschwindigkeit | • Autobahnen/Schnellstraßen:120 km/h • Sonstige Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften:90 km/h • Innerhalb geschlossener Ortschaften: • Mehr als 1 Fahrspur:50 km/h • 1 Fahrspur:30 km/h • Wohngebiete:20 km/h |
100 € – 600 € |
| Alkohol | • erfahrene
Fahrer:0,5
‰ • Fahranfänger (weniger als 2 Jahre Führerschein):0,3 ‰ |
500 € – 1.000 € |
| Abblendlicht | • tagsüber bei schlechter Sicht und in Tunneln • tagsüber auf Wechselstreifen (Fahrtrichtung wechselt) |
200 € |
| Handy | • ausschließlich Freisprechen | Ab 200 € |
| Sicherheit | • Sicherheitswesten + V16-Notblinklicht • immer beide Hände am Lenkrad • Kopfhörer oder Ohrhörer sind verboten |
80 € – 200 € |
| Kindersitz | • Pflicht für Kinder bis 135 cm oder unter 12 Jahren | 200 € |
| Vorfahrt | • dicker, unterbrochener weißer Streifen:
Vorrangstraße • Der Verkehr auf Kreisverkehren hat Vorrang |
200 € |
| Radfahrer | • Beim Überholen von Radfahrern mindestens 1,5 Meter Abstand halten | 200 € |
Auf den spanischen Autopistas und Autovías (den Autobahnen) gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, auf anderen Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften 90 km/h, manchmal 100 km/h auf zweispurigen Straßen, die nicht als Autovía gelten. Innerhalb von Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf Straßen mit mehr als einer Fahrspur pro Fahrtrichtung und 30 km/h auf Straßen mit einer Fahrspur pro Fahrtrichtung. In Wohngebieten darfst du nicht schneller als 20 km/h fahren.
Auf verschiedenen Strecken wurden die Höchstgeschwindigkeiten von 120 auf 110 oder 100 km/h gesenkt, was durch Schilder angezeigt wird. Achte also besonders gut auf die Beschilderung, denn die zulässige Geschwindigkeit auf einer Strecke kann je nach Straßenabschnitt variieren.
Geschwindigkeitskontrollen sind in Spanien weit verbreitet. Die gute Nachricht ist, dass es entlang der spanischen Straßen deutliche Schilder gibt, die die Höchstgeschwindigkeit anzeigen – solange du dich also an die Grenzwerte hältst, bist du auf der sicheren Seite. Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen hängen davon ab, wie stark du die Höchstgeschwindigkeit überschritten hast, und liegen zwischen 100 € und 600 €.
Erfahrene Fahrer dürfen nicht mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, für Fahranfänger (mit weniger als 2 Jahren Führerschein) gilt ein strengerer Grenzwert: 0,3 Promille. Das ist lockerer als in den Niederlanden, denn dort gilt jeder, der seinen Führerschein noch keine 5 Jahre hat, als Fahranfänger und muss einen Grenzwert von 0,2 Promille einhalten. Die Geldstrafe hängt unter anderem vom Promillewert ab und kann bis zu 1.000 € betragen. Bei einem schweren Verstoß kann der Mietwagen beschlagnahmt werden. Der einfachste und sicherste Weg: Trink überhaupt keinen Alkohol, bevor du dich ans Steuer deines Mietwagens setzt.
Viele Websites berichten, dass der Promillegrenzwert in Spanien für alle auf 0,2 Promille gesenkt wurde. Das war zwar ein Gesetzesentwurf, wurde aber am 18. März 2026 vom spanischen Parlament abgelehnt.
In Spanien ist das Abblendlicht tagsüber Pflicht, sobald die Sicht schlecht ist, zum Beispiel durch Nebel, Rauch, Staub, Regen, Hagel oder Schnee. Außerdem musst du in Tunneln und auf Wendespuren Abblendlicht einschalten: Das sind Fahrspuren in Städten wie Madrid und Barcelona, deren Fahrtrichtung umgedreht werden kann. Tagfahrlicht reicht nicht aus: In diesen Fällen musst du wirklich das Abblendlicht einschalten, einschließlich der Rücklichter, damit das Auto auch von hinten gut sichtbar ist.
Außerdem empfehlen wir dir, auf Landstraßen immer mit Abblendlicht zu fahren.
Hinter dem Steuer darfst du kein Handy in der Hand halten. Das gilt nicht nur während der Fahrt, sondern in Spanien auch, wenn du im Stau, an einer roten Ampel oder am Straßenrand stehst. Als Fahrer darfst du ein Handy nur in der Hand halten, wenn das Auto auf einem offiziellen Parkplatz steht. Außerdem ist es Fahrern verboten, mit Kopfhörern oder Ohrhörern zu telefonieren oder Musik zu hören.
Die Bußgelder für Verstöße gegen diese Verbote beginnen bei 200 €.
In Spanien ist die V16-Warnleuchte vorgeschrieben: ein kleines, leistungsstarkes Blinklicht, das mit einem Magnetfuß auf dem Dach befestigt wird. Diese hat das Warndreieck ersetzt. Der große Vorteil ist, dass du nicht mehr aussteigen musst, um ein Warndreieck auf der Straße aufzustellen. Außerdem muss für jeden Insassen eine Warnweste an Bord sein. Bei einer Panne musst du diese Warnweste anziehen, bevor du aussteigst.
Diese vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenstände sind in einem Mietwagen wahrscheinlich vorhanden, aber überprüfe das zur Sicherheit noch einmal, bevor du losfährst.
Spanien hält sich an die europäischen Vorschriften für Kindersitze: Diese sind für Kinder bis zu einer Körpergröße von 135 cm oder unter 12 Jahren vorgeschrieben. Bei EasyTerra kannst du einen solchen Kindersitz ganz einfach zusammen mit der Buchung reservieren. Wir geben an, wie viel das kostet, aber die Bezahlung erfolgt vor Ort.
In Spanien gibt es keine „Haifischzähne“, aber eine dicke, unterbrochene weiße Linie zeigt an, dass du dich einer Vorfahrtsstraße näherst. Meistens befindet sich vor dieser Linie ein großes, auf dem Kopf stehendes Dreieck auf der Fahrbahn und oft steht dort ein dreieckiges Verkehrsschild mit der Aufschrift „ceda el paso“ (Vorfahrt gewähren). Wenn du die Vorfahrt nicht gewährst, kann dich das 200 € kosten.
Fahrzeuge auf einem Kreisverkehr haben Vorfahrt. Spanische Kreisverkehre sind oft mehrspurig. Wenn du selbst im Kreisverkehr fährst, wähle rechtzeitig die richtige Spur und setze deinen Blinker ein, wenn du den Kreisverkehr verlassen möchtest.
In einem stehenden Stau oder bei einer Wartezeit von mehr als 2 Minuten musst du den Motor abstellen. Zum Beispiel an einem Bahnübergang, vor einer geöffneten Brücke oder wenn du vor einem Geschäft wartest, bis dein Reisepartner zurückkommt. Wenn du den Motor nicht abstellst, kannst du ein Bußgeld von 80 € bekommen.
Wenn du in Spanien ein (Miet-)Auto fährst, darfst du nichts in den Händen halten: keine Getränkedose, keinen Snack, kein Butterbrot. Das ergibt sich aus einer Vorschrift, die streng kontrolliert wird: Du musst immer beide Hände am Lenkrad behalten. Als Fahrer darfst du also weder essen, trinken noch rauchen. Wenn du dich nicht daran hältst, kann das eine Geldstrafe von 80 € nach sich ziehen.
Spanien ist ein beliebtes Radfahrland, und so begegnet man überall (Gruppen von) Radfahrern. Beim Überholen von Radfahrern außerhalb geschlossener Ortschaften musst du mit deinem Mietwagen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Außerdem musst du 20 Kilometer langsamer fahren als die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Wenn es mehr als eine Fahrspur in derselben Richtung gibt, musst du beim Überholen von Radfahrern komplett die Fahrspur wechseln.
Die gleichen Regeln gelten beim Überholen von stehenden Fahrzeugen, und die Strafe bei Nichtbeachtung beträgt 200 €.
Wenn an einer Kreuzung gelbe Quadrate aufgemalt sind, darfst du die Kreuzung nur befahren, wenn du sie ohne anzuhalten überqueren kannst. Mit anderen Worten: Das Anhalten auf diesen gelben Quadraten ist verboten.
Es ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, Ersatzglühbirnen an Bord zu haben, aber natürlich ist es praktisch. Frag bei der Abholung des Mietwagens nach, ob ein Satz Ersatzglühbirnen vorhanden ist.
Fahre als Fahrer nicht barfuß oder in Flip-Flops zum Strand. Das ist in Spanien zwar nicht offiziell verboten, aber wenn du einen Unfall verursachst, während du keine geschlossenen Schuhe trägst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Schaden nicht ersetzt wird. Außerdem kannst du ein Bußgeld von 200 € bekommen.
Da die Mauterhebung in den letzten Jahren weitgehend abgeschafft wurde, musst du auf dem Großteil der spanischen Autobahnen keine Maut mehr zahlen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Autobahnen in Spanien: Auf AP-Straßen (Autopista) zahlst du Maut, A-Straßen (Autovía) sind kostenlos. Außerdem gibt es weitere mautpflichtige Straßen, wie zum Beispiel einige R-Straßen (Radialstraßen) ab Madrid. Mautstraßen findest du außerdem im Nordwesten Spaniens, an der Mittelmeerküste zwischen Alicante und Vera (AP-7) sowie in Andalusien (AP-7 und AP-46).
Mietwagen in Spanien sind in der Regel nicht mit einem elektronischen Mautgerät (Via-T) ausgestattet. Die Maut kannst du sowohl bar als auch mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen. Oder du kaufst dir im Voraus eine Mautkarte, die in vier europäischen Ländern funktioniert (neben Spanien auch in Portugal, Frankreich und Italien gültig). Die Maut wird automatisch von deinem Bankkonto abgebucht.
Eine mautfreie „Autovía“ verläuft meist parallel zur mautpflichtigen Straße. Wenn du also lieber nichts bezahlen möchtest, kannst du diese wählen, auch wenn diese Straßen stärker befahren und nicht so direkt sind.
Verschiedene Städte in Europa haben Zonen eingerichtet, in denen man nur fahren darf, wenn das Auto eine Umweltplakette hat. Spanien bildet da keine Ausnahme: Das Land verpflichtet jede Stadt mit mehr als 50.000 Einwohnern, eine Umweltzone einzurichten, auf Spanisch eine „Zona de Bajas Emisiones“ (ZBE). Anfang 2026 hatten 56 Städte eine solche Umweltzone aktiviert. In Madrid umfasst sie das gesamte Gebiet innerhalb der Ringstraße M30, die Zone in Barcelona (ZBE Rondes) ist sogar noch größer. In Städten wie Sevilla, Málaga, Córdoba, Valencia und Palma de Mallorca ist die Altstadt eine ZBE.
Nur Autos mit einer speziellen, farbigen Plakette dürfen in der Umweltzone fahren. Es gibt vier Kategorien: 0 (blau) für Elektroautos, ECO (blau-grün), zu der vor allem Hybridautos gehören, C (grün) für Autos mit Verbrennungsmotor, die die neuesten EURO-Abgasnormen erfüllen, und B (gelb) für Autos, die frühere Abgasnormen erfüllen. Zu dieser letzten Kategorie gehören Autos, die ab 2001 (Benziner) oder 2006 (Diesel) zugelassen wurden.
Du musst dir (noch) keine Sorgen machen, wenn du mit einem Mietwagen in die Innenstadt einer spanischen Stadt fährst. Auch nicht, wenn 2027 strengere Regeln in Kraft treten und manche Städte die Kategorie B verbieten. Autos, die du über EasyTerra mietest, sind in der Regel nicht alt und erfüllen die neuesten Abgasnormen. Überprüfe zur Sicherheit, welche Umweltplakette der Mietwagen hat.
Die Vorschriften sind derzeit noch relativ locker, aber das wird sich ändern. Auch die Zahl der Städte mit einer Umweltzone wird noch stark zunehmen. Aktuelle Daten findest du auf dieser interaktiven Karte.
Das Parken in spanischen Städten ist eine häufige Ursache für unerwartete Strafzettel für Fahrer von Mietwagen. Parkplätze sind immer mit Linien in einer bestimmten Farbe markiert. Wir haben sie hier für dich zusammengefasst:
Blau (zona azul): kostenpflichtiges Parken mit einer maximalen Parkdauer (meist 1 bis 2 Stunden). Diese Zone wird auch als Zona ORA bezeichnet, in Madrid als Zona SER. Du bezahlst am Parkautomaten oder über eine Park-App.
Rot (Zona Roja): ebenfalls kostenpflichtiges Parken, das du oft in belebten oder touristischen Stadtvierteln findest. Lies dir die Regeln auf den Schildern genau durch, vor allem, wie lange du dort maximal parken darfst.
Grün (Zona Verde): Nur für Anwohner mit einer Parkgenehmigung. Wenn du als Tourist in einem grünen Parkfeld parkst, riskierst du eine hohe Geldstrafe und eine Radklemme oder dass dein Mietwagen abgeschleppt wird.
Weiß (zona blanca): kostenloses Parken, aber diese Zonen gibt es an beliebten Zielen so gut wie gar nicht.
Gelbe Linien am Straßenrand, ob durchgehend oder im Zickzack, bedeuten immer ein Parkverbot, auch wenn dort manchmal trotzdem Autos stehen.
In vielen spanischen Städten gibt es Tiefgaragen, die oft eine bessere Option sind als das Parken auf der Straße: Du musst nicht auf die Zeit achten und dein Mietwagen steht dort auch sicherer.
Wenn du mit einem Mietwagen unterwegs bist und einen Strafzettel bekommst, geht dieser zunächst an den Vermieter, da er der Eigentümer des Autos ist. Anhand der Buchungsdaten weiß die Autovermietung, wer am Steuer saß, und leitet den Strafzettel weiter – zuzüglich Verwaltungsgebühren (25 € – 50 €). Diese Kosten werden oft von der Kaution einbehalten oder später in Rechnung gestellt und gelten pro Verstoß: Mehrere Bußgelder bedeuten also auch mehrfache Bearbeitungsgebühren.
Ein Bußgeld zu bekommen ist ärgerlich, aber Spanien versüßt dir die Sache ein wenig – zumindest, wenn du schnell bezahlst und es sich nicht um einen schweren Verstoß handelt. Wenn du angehalten wirst und den Betrag sofort bezahlst, bekommst du 50 % Rabatt. Dieser Rabatt gilt auch, wenn du einen Bußgeldbescheid innerhalb von 20 Tagen über das offizielle DGT-Portal, bei jedem spanischen Postamt (Correos) oder einer teilnehmenden Filiale der CaixaBank bezahlst. Achte auf Betrug: Die spanische Verkehrsbehörde verschickt keine Zahlungslinks per E-Mail oder SMS – ignoriere solche Nachrichten also und nutze ausschließlich die offiziellen Kanäle.
Hältst du einen Bußgeldbescheid für ungerechtfertigt? Dann kannst du innerhalb von 20 Tagen Widerspruch bei der Stelle einlegen, die den Bußgeldbescheid ausgestellt hat – also bei der DGT, einer regionalen Behörde wie Trànsit in Katalonien oder einer Gemeinde. Ein Widerspruch über den Autovermieter ist nicht möglich.
Auf allen spanischen Inseln (Mallorca, Menorca, Ibiza, Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura) fährt man rechts, genau wie auf dem spanischen Festland. Es gibt jedoch ein paar inselspezifische Punkte, auf die du achten solltest:
Kanarische Inseln: Das Straßennetz im Landesinneren ist weniger gut ausgebaut, und Tankstellen sind in Gebieten wie Anaga (Teneriffa) und Timanfaya (Lanzarote) rar. Tank daher immer auf, wenn dein Tankstand unter 50 % liegt, bevor du ins Landesinnere fährst. Lass dich inspirieren und lies mehr über die 15 Highlights von Teneriffa.
Mallorca und Menorca: Die Küstenstraßen sind schmal, vor allem in der Serra de Tramuntana. Wenn du früh am Morgen fährst, ist weniger Verkehr.
Ibiza: Die „Caminos“ (Landstraßen) zu den Buchten sind schmaler als üblich. Hier empfiehlt sich ein Klein- oder Kompaktwagen, vor allem, wenn du die 12 Highlights auf Ibiza abseits der Partyszene besuchst.
Umweltzonen: Anders als oft angenommen gibt es auch auf den Balearen Umweltzonen, sogenannte „Zona de Bajas Emisiones“(Palma de Mallorca, Sóller). Das Gleiche gilt für die Kanarischen Inseln mit Umweltzonen in Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife. In den kommenden Jahren wird die Zahl der Umweltzonen zunehmen.
Ja, du darfst mit deinem niederländischen Führerschein in ganz Spanien fahren, einschließlich der Kanarischen Inseln und der Balearen. Wenn es sich um die EU-Version handelt (die Plastikkarte), brauchst du keinen internationalen Führerschein mitzunehmen. Wichtig: Nimm immer den Original-Führerschein mit. Kopien oder Fotos auf deinem Handy werden leider nicht akzeptiert.
Man könnte meinen: mal schnell ein Bierchen … aber Spanien kontrolliert das sehr streng. Der Grenzwert liegt bei 0,5 Promille für Fahrer, die seit mehr als zwei Jahren einen Führerschein besitzen, und für Fahranfänger (weniger als zwei Jahre Führerschein) bei 0,3 Promille. Die Bußgelder steigen schnell auf 500 bis 1.000 Euro, und bei schwerwiegenden Verstößen wird der Mietwagen beschlagnahmt. Unser Rat? Trink nichts, bevor du dich ans Steuer setzt. Geh einfach kein Risiko ein.
Warnwesten für alle Insassen und eine V16-Pannenleuchte sind in Spanien in jedem Auto gesetzlich vorgeschrieben. Mietwagen haben diese meist an Bord, aber überprüfe das zur Sicherheit noch einmal, bevor du losfährst. Bei einer Panne am Straßenrand: Zieh zuerst die Warnweste an, bevor du aussteigst!
Auf vielen Straßen in Wohngebieten gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h (in Wohnsiedlungen 20 km/h), auf städtischen Straßen 50 km/h. Außerhalb der Stadt darfst du auf einspurigen Straßen 90 km/h fahren, auf mehrspurigen Straßen in derselben Richtung 100 km/h und auf Autobahnen maximal 120 km/h. Sei vorsichtig: Überall sind Kameras installiert. Die Bußgelder liegen zwischen 100 € und 600 €.
Ja, du brauchst eine auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellte Kreditkarte, um das Auto abzuholen. Debit- oder Prepaid-Karten werden nicht akzeptiert. Auf deinem Konto wird eine Kaution gesperrt (zwischen 700 € und 2.500 €), die wieder freigegeben wird, nachdem du den Mietwagen unbeschädigt zurückgegeben hast.
Ja, bei EasyTerra kannst du ganz einfach und kostenlos bis zu 48 Stunden vor Beginn deiner Mietzeit stornieren. Keine komplizierten Filter oder zusätzliche Gebühren – das ist einfach die Standardregel. Wenn du innerhalb dieser 48 Stunden einen Mietwagen buchst, ist eine kostenlose Stornierung in der Regel nicht mehr möglich.
Spanien ist eines der lohnenswertesten Länder in Europa, um es mit einem Mietwagen zu erkunden. Die Straßen sind in gutem Zustand, die Beschilderung ist klar und die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten lassen sich mit dem Auto gut zurücklegen. Ein bisschen Vorbereitung wirkt Wunder. Mit diesem Wissen bist du bestens gerüstet, um sorgenfrei durch Spanien zu fahren – egal, ob entlang der Küstenstraßen der Costa Brava, durch die Bergpässe Andalusiens oder auf den Balearen und den Kanarischen Inseln.
Tipp: Für eine rundum sorgenfreie Fahrt durch Spanien wählst du einen Mietwagen mit dem „Rundum-sorglos“-Label von EasyTerra. Dann ist deine Selbstbeteiligung bei eventuellen Schäden abgedeckt!
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Möchtest du in den Sommermonaten ein Auto in Spanien mieten? Dann lies dir zuerst unsere Tipps durch, wie du in der Hochsaison das beste Angebot bekommst.
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Bitte beachte: Die oben genannten Bußgeldbeträge dienen nur als Anhaltspunkt.
Quellen:
Welche Versicherung sollte ich wählen und was hat es mit der Kaution auf sich? Lesen Sie unsere Artikel mit nützlichen Informationen und Tipps, um sicherzustellen, dass Sie sich für den richtigen Mietwagen entscheiden.