Aktualisiert am: 16. April 2026 – mit neuen Zwischenstopps und aktuellen Reisetipps
Die Strecke zwischen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und der nördlich gelegenen Stadt Porto kannst du mit dem Auto in gut drei Stunden zurücklegen. Aber warum solltest du dich beeilen? Um die pure Schönheit Portugals zu entdecken, mietest du am besten ein Auto und legst die Strecke zwischen den beiden Städten in kurzen Etappen zurück.
Die Route führt durch hügelige Landschaften und über kurvige Straßen entlang des Meeres, am Strand, an Weinbergen und Korkeichen vorbei. Du besuchst verschlafene Dörfer und fotogene Städtchen und fährst zu Klippen mit herrlichen Aussichtspunkten. Dieser Blog beschreibt die Route von Lissabon ins nördlich gelegene Porto, aber du kannst sie natürlich auch in umgekehrter Richtung zurücklegen.
Wenn du in der portugiesischen Hauptstadt ankommst, empfehlen wir dir, nicht sofort in den Mietwagen zu steigen, denn Lissabon ist eine lebhafte Stadt, in der du problemlos ein paar Tage verbringen kannst. Die hügelige Stadt hat stimmungsvolle, alte Viertel wie Alfama und Bairro Alto mit engen Gassen, Cafés und Restaurants.
Genieße den Charme von Lissabon: das Essen und den Wein, die melancholischen Klänge des Fado und die Aussicht auf den Tejo. Nach ein paar Tagen in Lissabon ist es Zeit, deinen Roadtrip zu starten.
Ja, das ist ein super fotogenes Städtchen und sehr überschaubar. Parke beim Fremdenverkehrsbüro (Posto de Turismo) und geh in 5–7 Minuten ins Zentrum. Ein schöner kurzer Spaziergang, und schon kannst du die Stadtmauern und die Burg genießen.
Warum hier Halt machen: mittelalterliche Stadtmauern + Burg, perfekt für einen kurzen Spaziergang.
Parken: Direkt vor dem Haupttor der Stadt, der Porta da Vila, gibt es große, kostenlose Parkplätze.
Dauer vor Ort: 1–1,5 Stunden (Spaziergang + Kaffee).
Beste Zeit: vor 10:00 Uhr oder nach 16:00 Uhr (weniger los, sanfteres Licht).
Mit Kindern: Der Spaziergang auf der Stadtmauer macht Spaß, aber die Stadtmauern sind schmal – halte die Kleinsten deshalb immer an der Hand.
Alternative bei Regen: kurzer Stadtrundgang + Kirschlikör in einer Schokoladentasse.
Tipp: Fahr in die Küstenstadt Peniche mit ihren bizarren Felsformationen wie der Varanda de Pilatos.
Weiterfahrt: 40 km / 35 Min. nach Nazaré über die A8.
Ja, wegen der Klippen und (im Winter) der Riesenwellen. Parkplätze im höher gelegenen Teil der Stadt (Sítio) sind rar.
Warum hier anhalten: der legendäre Leuchtturm „Farol da Nazaré“ + Blick auf die goldgelben, breiten Strände zu beiden Seiten.
Parken: Wenn in Sítio keine Parkplätze mehr frei sind, kannst du am Strand Praia do Norte parken.
Aufenthaltsdauer: 1–1,5 Stunden (Aussichtspunkte + Fotostopps).
Beste Zeit: Herbst und Winter wegen der hohen Wellen; im Sommer: später Nachmittag wegen des Lichts.
Mit Kindern: Bleib auf den Klippen hinter den Absperrungen, denn oft weht ein kräftiger Wind.
Alternative bei Regen: kleine Ausstellungen in der Festung / Kaffee in Sítio.
Tipp: Wenn du die Strände an der Silberküste besuchen möchtest, solltest du den charmanten Badeort São Martinho do Porto in Betracht ziehen.
Weiterfahrt: 15 km / 20 Min. nach Alcobaça.
Ja, hier gibt es ein UNESCO-Kloster mit beeindruckenden Königsgräbern. Du kannst in der Nähe parken und bist in 2–5 Minuten zu Fuß am Eingang.
Warum hier Halt machen: Das Kloster Mosteiro de Alcobaça aus dem 12. Jahrhundert mit gotischer Kirche und Kreuzgängen.
Parken: kostenpflichtig auf der Praça 25 de Abril (direkt neben dem Kloster) oder kostenlos auf dem Parkplatz etwas östlich vom Kloster.
Aufenthaltsdauer: 1–1,5 Stunden (Kirche + Kloster).
Beste Zeit: morgens (ruhiger) oder in der Mittagspause für Fotos.
Mit Kindern: Rund um den großen Platz beim Kloster gibt es malerische Cafés, Chocolaterien und Eisdielen.
Alternative bei Regen: Das Kloster liegt größtenteils im Innenbereich.
Tipp: Halte Ausschau nach der extrem schmalen Tür zum Speisesaal; wenn ein Mönch da nicht durchpasste, durfte er nicht essen!
Weiterfahrt: 19 km / 25 Min. nach Batalha.
Ja, rund um die Anlage gibt es mehrere kostenlose Parkplätze. Stell deinen Mietwagen nördlich oder südlich des Klosters ab und geh 3–6 Minuten zum Eingang.
Warum hier anhalten: Das Kloster „Mosteiro da Batalha“ im typisch portugiesischen Manuel-Stil + die unvollendeten Kapellen.
Parken: kostenpflichtige Parkplätze direkt beim Kloster, kostenlose Parkplätze etwa 300 Meter östlich davon.
Aufenthaltsdauer: 1–1,5 Stunden.
Beste Zeit: Nachmittag, wenn die Sonne auf die Fassade scheint.
Mit Kindern: Es gibt einen offenen Platz, auf dem Kinder viel Platz zum Toben haben.
Alternative bei Regen: Der Komplex ist größtenteils überdacht (außer bei den Kapellen).
Tipp: Fahr zum Aussichtspunkt Miradouro do Anfiteatro natural und zu den Wasserfällen von Fórnea, etwas südlich von Batalha.
Weiterfahrt: 20 km / 30 Min. nach Fátima (über die N356).
Rund um den Wallfahrtsort gibt es große, kostenlose Parkplätze. Je nach Parkplatz bist du in 5–10 Minuten zu Fuß am riesigen Platz. Der ist autofrei und daher ideal für einen Ausflug mit Kindern.
Warum hier Halt machen: Basiliken, Erscheinungskapelle, Pilgeratmosphäre.
Parken: Es gibt mehrere nummerierte Parkplätze (Parques do Santuário); an Feiertagen kann es schwierig sein, einen freien Platz zu finden.
Aufenthaltsdauer: 1–1,5 Stunden (Basiliken + Platz).
Beste Zeit: morgens, wenn es noch ruhig ist; abends ist es schön beleuchtet; am 13. Mai und 13. Oktober ist es sehr voll, da dann Wallfahrten stattfinden.
Mit Kindern: großer autofreier Platz, ideal für Kinder, aber an Feiertagen ist es dort sehr voll.
Alternative bei Regen: Basiliken und Museumsräume.
Tipp: 20 Autominuten von Fátima entfernt liegt das riesige Höhlensystem Mira de Aire, wo du 120 Meter tief in die Erde hinabsteigst.
Weiterfahrt: 30 km / 25 Min. nach Tomar (über die A13).
Auf jeden Fall, es ist eine der schönsten Klosterburgen Portugals. Park direkt neben dem Kloster oder am Fuße des Hügels und geh in 5–12 Minuten zum Tor. Das ist gut machbar, auch mit Kindern.
Gründe für einen Zwischenstopp: Das UNESCO-Weltkulturerbe Convento de Cristo und die nahegelegene Burg, das manuelinische Fenster von Tomar, die Geschichte der Tempelritter.
Parken: Zwei kleine Parkplätze direkt beim Kloster; alternativ kannst du in Tomar parken und den Hügel hinaufgehen.
Aufenthaltsdauer: 1,5–2 Stunden (die Anlage ist groß).
Beste Zeit: morgens (auf dem Hügel ist es dann weniger heiß).
Mit Kindern: Die Gärten und Festungsmauern machen Spaß, aber bei den kleinen und manchmal steilen Treppen solltest du gut aufpassen.
Bei Regen: Es gibt viele Innenräume, aber nimm auf jeden Fall eine Jacke für den Rundgang mit.
Tipp: Etwas westlich von Tomar kannst du mit dem Mietwagen an einem großen Teil des Aquädukts entlangfahren, das das Kloster mit Wasser versorgte.
Weiterfahrt: 86 km / ~60 Min. nach Coimbra (A13 → A1).
Park in der Unterstadt und geh zu Fuß oder mit der Standseilbahn hinauf in die Altstadt von Coimbra, die autofrei ist. Von der Unterstadt aus sind es 10–15 Minuten zu Fuß zum Universitätscampus.
Warum hier Halt machen: Biblioteca Joanina, Universität, studentisches Flair.
Parken: Am Mercado Central, wo sich auch der Aufzug zur Seilbahn befindet. Günstiger parkst du auf der anderen Seite des Flusses, neben dem Stadion, oder im großen Parkhaus Convento São Francisco.
Aufenthaltsdauer: 1,5–2,5 Stunden (Campus + Altstadt).
Beste Zeit: hängt davon ab, welches Zeitfenster du für die Bibliothek gebucht hast (mach das am besten im Voraus online).
Mit Kindern: Kombiniere den Campus mit einem Besuch auf dem Spielplatz im Park am Flussufer.
Alternative bei Regen: Bibliothek, Wissenschaftsmuseum „Museu da Ciência“.
Tipp: Besuche abends eine Fado-Vorstellung; der Fado de Coimbra ist ein Subgenre dieses melancholischen Musikstils.
Weiterfahrt: 64 km / 60 Min. nach Aveiro (über die N1 und N235)
Das ist gar nicht so schlimm, es gibt große Parkhäuser im Zentrum: Rossio und Fórum Aveiro sind am praktischsten (3–8 Min. zu Fuß).
Warum hier Halt machen: Fahrt mit einem traditionellen Boot (Moliceiro), Häuser im Jugendstil entlang der Kanäle.
Parken: Rossio und Fórum Aveiro (beides Tiefgaragen, rund um die Uhr); am Rande der Stadt, bei der Fußgängerbrücke Ponte dos Botirões, gibt es einen großen, kostenlosen Parkplatz.
Aufenthaltsdauer: 1,5–2 Stunden (Bootsfahrt + Bummeln).
Beste Zeit: Nachmittag/Sonnenuntergang für Fotos an den Kais.
Mit Kindern: Die Bootsfahrt ist ideal; das lässt sich gut mit einem Eis am Kanal verbinden.
Alternative bei Regen: Museu de Arte Nova + Kaffee im Einkaufszentrum.
Tipp: Besuche auf dem Weg nach Porto den Geoparque Arouca mit unter anderem einer langen Hängebrücke über ein tiefes Tal.
Weiterfahrt: 74 km / 50 Min. nach Porto über die A1.
Ein Mietwagen ist die beste Möglichkeit, um von Porto aus das Douro-Tal zu erkunden, das beim Dorf Mesão Frio beginnt. Folge der N222 entlang des Südufers des Flusses. Diese Straße ist bekannt für ihre atemberaubenden Ausblicke auf die Weinberge und die sanfte, hügelige Landschaft der Region. Die Route führt an verschiedenen malerischen Städten und Dörfern vorbei, wie Peso da Régua und Castelo de Paiva, und hat sich damit zu einer der bekanntesten und beliebtesten Routen für alle entwickelt, die die natürliche Schönheit und das kulturelle Erbe der Douro-Region entdecken möchten.
Nein, denn alle Mietwagen in Portugal sind bereits mit einem elektronischen Mautgerät (Via Verde) ausgestattet. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Mit Via Verde zahlst du automatisch die Maut auf den portugiesischen Autobahnen. Wenn du in Portugal ein Auto mietest, musst du dich darum nicht kümmern, denn die Autovermieter sind verpflichtet, ihre Fahrzeuge mit Via-Verde-Transpondern auszustatten.
Manche Vermieter bieten den Transponder kostenlos an, dann zahlst du also nur die Mautgebühren. Andere Unternehmen berechnen eine Tagesgebühr für den Transponder, für die es aber eine Obergrenze gibt. Wenn du während der Mietzeit keine mautpflichtige Straße befahren hast, bekommst du die Kosten für die Miete des Transponders zurück.
Das hängt stark davon ab, auf welcher Straße du fährst, und natürlich von der Entfernung. Rechne mit etwa 8 Cent pro Kilometer. Um genau zu wissen, wie viel Maut du zahlst, kannst du den Start- und Endpunkt deiner Reise auf der Website von Via Verde eingeben. Diese Website bietet auch Vorschläge für alternative, günstigere Routen.
Übrigens ist es nicht schwer, mautpflichtige Straßen zu meiden. Oft verläuft mehr oder weniger parallel dazu eine mautfreie Straße, allerdings bist du dann etwas länger unterwegs.
Portugal ist ein sehr kinderfreundliches Land, aber die folgenden Orte sind besonders kinderfreundlich, da das Stadtzentrum kompakt und autofrei ist: Óbidos, Aveiro und Coimbra.
An vielen Orten in Portugal kannst du kostenlos parken. Manchmal musst du für einen Parkplatz direkt an einer Sehenswürdigkeit bezahlen, aber meistens kannst du deinen Mietwagen nicht weit davon entfernt kostenlos abstellen.
Ja, es gibt alternative Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für den Fall, dass es regnet. Denk zum Beispiel an das Kloster in Alcobaça, die Biblioteca Joanina (Reservierung erforderlich) in Coimbra sowie das große Einkaufszentrum oder das Jugendstilmuseum in Aveiro.
Du kannst den Sonnenuntergang entlang der Küste bei Nazaré oder entlang der verschiedenen Kanäle in Aveiro, auch „das Venedig Portugals“ genannt, genießen.
Wir können uns gut vorstellen, dass du nach dem Roadtrip von Lissabon nach Porto (oder umgekehrt) keine Lust hast, zurück zum Ausgangspunkt zu fahren. Das trifft sich gut, denn diese beiden Städte werden sehr oft für sogenannte Einwegmieten kombiniert. Gegen eine geringe Gebühr gibst du den Mietwagen einfach am Endziel ab!
Wir hoffen, wir haben dich dazu inspiriert, das wunderschöne Portugal zwischen Lissabon und Porto zu entdecken. Entscheide selbst, wo du starten möchtest, und miete ein Auto in Lissabon oder suche nach einem Mietwagen in Porto.
Für einen sorgenfreien Roadtrip in Portugal entscheidest du dich für einen Mietwagen mit unserem „Rundum-sorglos“-Label. Du musst dich um nichts kümmern, denn diese Autos bieten:
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Welche Versicherung sollte ich wählen und was hat es mit der Kaution auf sich? Lesen Sie unsere Artikel mit nützlichen Informationen und Tipps, um sicherzustellen, dass Sie sich für den richtigen Mietwagen entscheiden.